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Samstag, 27. November 2010

Handwerk ist der goldene Boden unserer Wirtschaft

Das Handwerk leistet einen Beitrag zum Gelingen der Sozialen Marktwirtschaft. Während der Wirtschaftskrise habe es von den Konjunkturprogrammen breiten Gebrauch gemacht und damit Beschäftigung gesichert, sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel im Video-Podcast. Zudem stelle es ein Drittel der Ausbildungsstellen.

Dafür werde sie sich am 3. Dezember beim Deutschen Handwerkstag in Bayreuth bedanken, kündigt Merkel an. Das Handwerk habe ganz wesentlich dazu beigetragen, dass „wir weniger Arbeitslose haben, als wir vor der Krise hatten“, sagt Merkel. Es habe „immer auf unser duales Ausbildungssystem gesetzt und immer langfristig an seinen Nachwuchs gedacht“.


Merkel geht davon aus, dass sich die handwerklichen Tätigkeiten in den nächsten Jahren Schritt für Schritt verändern. Große Bereiche der Ökologie kämen hinzu, beispielsweise die Wärmedämmung.

Die Bundeskanzlerin unterstreicht, das deutsche Handwerk sei flexibel, sehe neue Betätigungsmöglichkeiten, arbeite präzise und denke an seine Zukunft. Und sie erinnert an die Zeile „Verachtet mir die Meister nicht“ aus Richard Wagners „Meistersingern“. „Ich füge für das 21. Jahrhundert einfach hinzu: ‚Verachtet mir die Meisterinnen und Meister nicht.‘“