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Samstag, 20. Februar 2010

Bildung und Forschung machen innovativ

Für Bundeskanzlerin Angela Merkel ist ein gutes Bildungswesen die Basis für Deutschlands Innovationsfähigkeit. Denn Deutschland brauche "genügend Menschen, die als Wissenschaftler und Ingenieure für Innovation und Forschung arbeiten", sagt Merkel in ihrer wöchentlichen Videobotschaft. Auch angesichts der Bevölkerungsentwicklung sei "ganz entscheidend, dass jedes Kind in unserem Lande eine faire Chance erhält".

Chemiker vor einem Inkubator in einem LaborBild vergrößern Umwelttechnologien: Schwerpunkt der Forschungsförderung Foto: picture-alliance/ ZB

Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet mit Spannung das Urteil der „Expertenkommission für Forschung und Innovation“ über die Innovationslandschaft hierzulande – im Lichte der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise. In ihrem Podcast betont die Kanzlerin erneut die Bedeutung von Forschung und Innovation für den Erhalt unseres Wohlstandes. 

Merkel erinnert an die besonderen Schwerpunkte der Bundesregierung auf den Feldern Energie- und Klimaforschung sowie in den Lebenswissenschaften.

Den Forschungsetat werde die Bundesregierung noch einmal deutlich erhöhen, betonte die Kanzlerin. Bis zum Jahre 2015 wollten Bund und Länder insgesamt sogar zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Bildung lenken: drei Prozent für Forschung, sieben für Bildung. „Hier haben wir noch Etliches zu leisten“, so Merkel. 

Die Kanzlerin geht in ihrem Podcast auch auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu „Hartz IV“ ein: Die Bundesregierung werde das Urteil zum Anlass nehmen, die Bildungschancen von Kindern zu verbessern, erklärt sie.

Der Erfolg all dieser Bemühungen hängt nach Überzeugung der Bundeskanzlerin aber nicht allein vom Geld ab, sondern auch von einer intensiven Zusammenarbeit aller staatlichen Ebenen: von den Kommunen über die Länder, bis zum Bund.