Mit dem Beschluss, Opel nicht zu verkaufen, hat der US-Konzern wieder die alleinige Verantwortung für die rund 25.000 Opel-Mitarbeiter in Deutschland übernommen. Die Opel-Treuhand ist aufgelöst worden. Sie diente als Treuhänder für 65 Prozent der Firmenanteile von GM an Opel. General Motors hat die Anteile zurück erhalten und ist damit wieder Alleininhaber der Adam-Opel GmbH.
Stellenabbau - aber Erhalt der Werke
General Motors plant zur Sanierung von Opel in Deutschland einen erheblichen Stellenabbau. Die Werke sollen jedoch fortbestehen, verlautete nach Gesprächen des neuen GM-Europa-Chefs Nick Reilly mit den betroffenen Bundesländern.
Die Restrukturierungspläne von GM seien früheren Konzepten "sehr ähnlich", erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel vor einem Treffen mit dem spanischen Ministerpräsidenten Zapatero am 25. November. Für Opel und GM Europe bestehen nunmehr wieder Chancen. Die Kanzlerin erinnerte daran, dass es deutsche Hilfen waren, die Opel und GM Europe über eine schwierige Wegstrecke geholfen haben.
Europa gegen Subventionswettlauf
Hochrangige Regierungsvertreter der Länder mit Opel/Vauxhall Werken und der EU-Kommission schlossen einen Subventionswettlauf in Europa aus. Es werde keine Alleingänge bei Krediten oder Bürgschaften geben. Die EU-Wettbewerbsregeln werden eingehalten, ließ EU-Kommissar Günther Verheugen in Brüssel verlauten.
Deutschland und Spanien wollen zusammenarbeiten
Der GM-Verwaltungsrat hatte am 3. November überraschend angekündigt, sein Europageschäft selbst sanieren zu wollen. Der neue Europachef Nick Reilly kündigte danach im Bundeswirtschaftsministerium ein neues Restrukturierungskonzept an. Der Schwerpunkt soll auf Westeuropa liegen, der Finanzierungsbedarf bei 3,3 Milliarden Euro.
Bundeskanzlerin Angela Merkel betonte in ihrer Regierungserklärung am 10. November die besondere Verantwortung von General Motors für Opel. Für die Arbeitnehmer forderte sie "eine konkrete Lösung, die Arbeitsplätze, Know-How und Standorte sichert". Von GM werde ebenso "ein verlässliches Konzept", wie auch die Finanzierung des Hauptanteils der Neuorganisation erwartet.
Die Kanzlerin appellierte zudem an das Unternehmen, sich in Zukunft gleichermaßen für seine amerikanischen und seine europäischen Standorte zu engagieren. Eine "faire Balance" sei die "entscheidende Bedingung" für einen Erfolg der kommenden Gespräche.
Bundeskanzlerin Angela Merkel betonte in ihrer Regierungserklärung am 10. November die besondere Verantwortung von General Motors für Opel. Für die Arbeitnehmer forderte sie "eine konkrete Lösung, die Arbeitsplätze, Know-How und Standorte sichert". Von GM werde ebenso "ein verlässliches Konzept", wie auch die Finanzierung des Hauptanteils der Neuorganisation erwartet.
Die Kanzlerin appellierte zudem an das Unternehmen, sich in Zukunft gleichermaßen für seine amerikanischen und seine europäischen Standorte zu engagieren. Eine "faire Balance" sei die "entscheidende Bedingung" für einen Erfolg der kommenden Gespräche.
