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Mittwoch, 10. August 2011

De Maizière bei der Infotour der Bundesregierung

Die Bundesregierung ist unterwegs. Auf den Marktplätzen im Land stellt sie sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger. In Meißen stand Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière Rede und Antwort. Zum Beispiel, was die Zukunft der Bundeswehr angeht, den freiwilligen Wehrdienst und den Afghanistaneinsatz.

Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière hat die Infotour im sächsischen Meißen besuchtBild vergrößern Thomas de Maizière zu Gast bei der Infotour in Meißen Foto: Bundeswehr/Wilke

"Wo wird die Bundeswehr denn künftig stationiert sein?",  lautete gleich die erste Frage an den Minister. "Da wir die Anzahl der Soldaten von 250.000 auf 185.000 verringern wollen, muss dazu auch die Struktur passen. Denn was nützt ein teurer Standort, wenn das Geld für die laufenden Kosten fehlt?", so de Maizière. Das sei wie ein Puzzle, das zurzeit zu einem Ganzen zusammengefügt wird. Wenn dabei Standorte schließen müssten, werde es schmerzhaft. Entschieden werde im Herbst.

Strukur muss zum Auftrag passen

Seit dem Ende des Kalten Krieges hat sich die Bundeswehr ständig verändert, immer schrittweise. "Dies ist nun ein größerer Schritt, der deswegen auch mehr Beachtung findet und heftiger diskutiert wird", erläuterte Hauptmann Kristian Rudelt.

Der Jugendoffizier erklärte vor Ort die Sicherheitspolitik der Bundesregierung. "Die Ausrüstung und die Fähigkeiten der Bundeswehr müssen dabei zum Auftrag passen. Die Bundeswehr muss fähig sein, das internationale sicherheitspolitische Engagement Deutschlands maßgeblich mitzugestalten. Deswegen ist Ziel der Umstrukturierung, die Bundeswehr nicht nur schlanker, sondern auch effizienter zu machen."

Qualifizierte Soldaten für die Bundeswehr

Thomas de Maizière im Gespräch mit Journalisten.Bild vergrößern Der Minister im Gespräch mit Bürgern Foto: Mediapool

Auch wenn die Bundeswehr verkleinert wird, benötigt sie weiterhin Soldaten, und zwar qualifizierte Soldaten. Der Minister: "Da haben wir zum einen die Zeit- und Berufssoldaten, deren Zahl künftig auf 170.000 verringert werden soll. Daneben planen wir mit etwa 5.000  plus x freiwillig Wehrdienstleistenden, so dass wir insgesamt eine maximale Stärke von 185.000 Soldaten erreichen."

Informationen vor Ort

Wer entscheiden will, benötigt Informationen. Dies gilt auch für das freiwillige Engagement im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes, die Energiepolitik, das Bildungspaket und viele andere aktuell politische Themen. Deswegen ist die Bundesregierung auf Infotour durch Deutschland. 

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