Initiative fördert Gründerkultur

Unternehmergeist beginnt in der Schule

Gründungsgeist und unternehmerisches Denken fängt im Klassenzimmer an: Mit der Initiative "Unternehmergeist in die Schulen" machen Schülerinnen und Schüler erste Praxiserfahrungen bei Wirtschaftsprojekten und übernehmen Verantwortung in eigenen Schülerfirmen.

In keiner Lebensphase werden Einstellungen stärker geprägt als in der Jugend. Dies gilt auch und besonders für Erfahrungen Jugendlicher mit unternehmerischem Denken und Handeln. In der Altersstufe 15-19 Jahre können sich schon in der Schule unternehmerische Kompetenzen entwickeln. Deutschland hingt bei diesem Thema im internationalen Vergleich hinterher.

Initiativkreis gegründet

Um dieses Defizit auszugleichen, hat sich unter der Federführung des Bundeswirtschaftsministeriums der Initiativkreis "Unternehmergeist in die Schulen" gegründet. Dort arbeiten elf überregionale - überwiegend private - Initiativen an der Aufgabe, Jugendliche anzuregen, Selbständigkeit als berufliche Alternative wahrzunehmen und die Gründerkultur in Deutschland zu stärken. Die Mitgliedsorganisationen stehen für Qualität, Kontinuität, internationale und praktische Ausrichtung.

Bundeswettbewerb "Junior"

"Junior" ist einer der Eckpfeiler der Initiative "Unternehmergeist in die Schulen". In diesem bundesweiten Wettbewerb ermittelt das Bundeswirtschaftsministerium die beste Schülerfirma. Sie gibt Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, eine Geschäftsidee zu entwickeln und diese für die Dauer eines Schuljahres in Form eines Schülerunternehmens an ihrer Schule zu erproben.

"Junior" bietet für jede Altersstufe und für jedes Bildungsniveau ein eigenes Programm an - von Grundschülern bis zu Studierenden - und das seit über 20 Jahren. Seitdem sind mehr als 100.000 Schüler für ein Jahr zum Unternehmer geworden und nicht selten danach auch zum Existenzgründer.

Beitrag teilen
Schlagwörter