Staatsministerin Özoğuz: “Gemeinsam müssen wir den Zusammenhalt in Deutschland stärken!“

Anlässlich des heutigen “Internationalen Tags der Migranten“ ruft die neue Staatsministerin Aydan Özoğuz dazu auf, die Vielfalt in allen Bereichen der Gesellschaft wertzuschätzen und den Zusammenhalt zu stärken.

  • Pressemitteilung 387
  • Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)

„Wir begreifen Zuwanderung als Chance, ohne die damit verbundenen Herausforderungen zu übersehen. In den vergangenen beiden Jahren ist die Zahl der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Deutschland auf 16,3 Millionen gestiegen. 5,4 Millionen von ihnen sind in Deutschland geboren. Beispiele für aktuelle Herausforderungen sind: Für gleiche Teilhabechancen aller Menschen ist es beispielsweise wichtig, dass wir eine Kultur der zweiten Chance etablieren, wenn es z.B. bei Schulabschlüssen oder bei der Ausbildungsplatzsuche nicht bei allen beim ersten Versuch klappt. In der Pflege brauchen wir auch spezielle Hilfen für die Gastarbeiter der ersten Stunde, die im Alter mitunter auch Betreuung brauchen, deren Familien das Gesundheitssystem aber nicht verstehen. Und viele Flüchtlinge haben in all den Jahren bei uns eine neue und sichere Heimat gefunden. Wir brauchen Regeln, aber auch faire Chancen.“

Aydan Özoğuz wurde gestern von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Staatsministerin ernannt. Heute übernahm Özoğuz die Amtsgeschäfte von Staatsministerin Maria Böhmer, die ins Auswärtige Amt wechselt. „Ich freue mich sehr auf die Tätigkeit als Integrationsbeauftragte der Bundesregierung“, hob Özoğuz hervor. „Die Anbindung an das Bundeskanzleramt soll die Zusammenarbeit mit allen Bundesministerien für die Querschnittsaufgabe Integration in der Bundesregierung sicherstellen. Meiner Vorgängerin Maria Böhmer danke ich ausdrücklich für ihre geleistete Arbeit. Sie hat in den vergangenen acht Jahren sehr viel für die Integration in unserem Land getan. Mein Ziel als Staatsministerin ist es, die Teilhabechancen aller Menschen und den Zusammenhalt in unserem Land zu stärken“, erklärte Özoğuz.

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