Kulturstaatsministerin Grütters: Sanierung der Kolonnade am Neuen Palais ist ein Meisterwerk!

  • Pressemitteilung 306
  • Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat heute die Kolonnade am Neuen Palais im Park Sanssouci in Potsdam nach mehrjährigen Sanierungsarbeiten wiedereröffnet. Monika Grütters erklärte: „Wir erleben heute in Potsdam einen ganz besonderen Moment: Nach sechs Jahren der Sanierung erstrahlt die berühmte Kolonnade mit ihren über 150 Säulen wieder in neuem Glanz und alter Größe und zeigt die Harmonie dieses wunderbaren Ensembles am Neuen Palais. Ohne Übertreibung können wir sagen, dass die Sanierung der Kolonnade am Neuen Palais selbst ein Meisterwerk geworden ist!“

Die Kulturstaatsministerin betonte weiter: „Die Wiederherstellung der Kolonnaden ist eines der größten Projekte im Sonderinvestitionsprogramm der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, das aus Mitteln des Bundes sowie der Länder Berlin und Brandenburg finanziert wird. Erst dieses Programm hat es beispielsweise ermöglicht, am Schloss Babelsberg oder Schloss Charlottenburg und am Neuen Palais dringend notwendige Sanierungen durchzuführen. Wir werden damit gemeinsam der Verantwortung gerecht, diese Juwelen unseres Kulturerbes für die Zukunft zu sichern.“

Die Schlossanlage Neues Palais ist Teil des zum UNESCO-Welterbe gehörenden Schlösser- und Parkensembles von Potsdam-Sanssouci. Die zum Ensemble gehörende Kolonnade ließ Friedrich der Große zwischen 1763 und 1769 errichten. Die Sanierung des Bauwerkes konnte 2008 dank des Sonderinvestitionsprogramms für die Preußischen Schlösser und Gärten beginnen. Die Sanierungsmaßnahmen kosteten knapp 25 Millionen Euro, davon flossen 16,5 Millionen Euro aus dem zehnjährigen Sonderinvestitionsprogramm der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) in Höhe von 155 Millionen Euro. Es wird zur Hälfte aus Mitteln des Bundes sowie der beiden Länder Berlin und Brandenburg finanziert. Die Kulturstaatsministerin finanziert als größte Zuwendungsgeberin die SPSG mit jährlich rund 14,5 Millionen Euro.

Informationen unter www.spsg.de

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