Simulation Europäisches Parlament

Jugend gestaltet Europa mit

Wie arbeitet das EU-Parlament? Rund 200 Jugendliche hatten beim Planspiel "Simulation Europäisches Parlament" Gelegenheit, parlamentarische Abläufe hautnah zu erleben. Bundesfinanzminister Schäuble und der Präsident des Europäischen Parlaments Schulz erläuterten die aktuellen Herausforderungen an die Europapolitik.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble spricht mit Schülern

Der Bundesfinanzminister im Austausch mit Schülerinnen und Schülern.

Foto: picture alliance / dpa

Schülerinnen und Schüler der 10. bis 13. Klassen aus ganz Deutschland trafen sich am 8. und 9. November zu SIMEP in Berlin. Sie schlüpften für zwei Tage in die Rolle von Abgeordneten des Europäischen Parlaments.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble eröffnete das Planspiel im Abgeordnetenhaus von Berlin mit der Botschaft: "Europa ist nicht die Ursache der Probleme, sondern die Lösung. Wir stehen vor gewaltigen Herausforderungen, die die europäischen Mitgliedstaaten nur gemeinsam meistern können."

Gast aus Brüssel war der Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz. Er wandte sich an das junge Publikum: "Wir leben in einer Zeit, in der das Kernstück von Europa - Respekt, Toleranz und Solidarität – verteidigt werden muss."

Teil Europas sein

Themen der Veranstaltung 2015 waren die Klima- und Entwicklungspolitik sowie das Freihandelsabkommen TTIP. Die Jugendlichen erarbeiteten in Ausschüssen Beschlüsse und verteidigten diese dann im Anschluss vor dem gesamten Plenum. Die Schülerinnen und Schüler konnten so aus erster Hand erfahren, wie Europapolitik tatsächlich funktioniert.

SIMEP wurde 1999 von der Jungen Europäischen Bewegung ins Leben gerufen. Seitdem findet es jedes Jahr statt. Etwa 80 Freiwillige organisieren das Treffen. Seit 2009 findet die SIMEPzweimal im Jahr statt, im Deutschen Bundestag und im Abgeordnetenhaus Berlin. Das Bundespresseamt unterstützt die Veranstaltung.

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