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Arbeitsplätze schaffen

Aufgrund des demografischen Wandels ("alternde Gesellschaft") wird es lang­fristig einen Mangel an Arbeitskräften in Deutschland geben. Wachstum und Wohlstand für alle - die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung - geraten in Gefahr, wenn wegen der Verschiebung des Zahlenverhältnisses zwischen Rentnern und Beitragszahlern eine zunehmende Unterfinanzierung der sozialen Sicherungssysteme droht.
 
Künftig müssen deshalb die vorhandenen Arbeitskräftepoten­ziale besser ausgeschöpft werden. Ziel der Bundesregierung ist es, die Erwerbstätigenquote, das heißt den An­teil der Erwerbstätigen an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (15 bis 64 Jahre), bis zum Jahr 2010 auf 73 Prozent und bis zum Jahr 2020 auf 75 Prozent zu erhö­hen. Zudem soll die Erwerbstätigenquote der Älteren (55 bis 64 Jahre) bis 2010 auf 55 Prozent und bis 2020 auf 57 Prozent zunehmen.
 
Um diese Ziele zu erreichen, befinden wir uns auf dem richtigen Weg. Mit über 40 Millionen Erwerbstätigen wurde im Herbst 2007 ein Höchststand erreicht. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm 2007 um 588.000 Personen im Jahresdurchschnitt zu. Die Zahl der Arbeitslosen ging von jahresdurchschnittlich 4,9 Millionen im Jahre 2005 auf unter 3,8 Millionen Personen 2007 zurück (und damit um fast ein Viertel).