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Montag, 20. Februar 2012

Austauschprogramme für Auszubildende

Schon während der Ausbildung können jugendliche Erfahrungen im europäischen Ausland sammeln. Das Programm Leonardo da Vinci ermöglicht dies.

Praktikanten im Presse- und Informationsamt der bundesregierung, Praktikum im öffentlichen DienstBild vergrößern Lernen kann man überall Foto: Bundesregierung/Stutterheim

Es ist im zusammenwachsenden Europa wichtig, dass Menschen, die sich in der Berufsausbildung befinden oder diese gerade abgeschlossen haben, ihre Kenntnisse durch einen Auslandsaufenthalt vertiefen. Diese Möglichkeit bietet das europäische Programm Leonardo. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, drei bis neun Monate in einem ausländischen Betrieb zu verbringen und fachliche, sprachliche und soziale Zusatzqualifikationen zu erwerben.

Leonardo fördert nicht nur die berufliche Mobilität von Auszubildenden, Ausbilderinnen und Ausbildern, sondern auch die Entwicklung neuer Ansätze in der Berufsbildung. Die Berufsbildungssysteme und -praktiken sind in den Ländern der EU sehr unterschiedlich. Damit berufliche Qualifikationen in Europa vergleichbar werden, unterstützt Leonardo die Einführung eines Europäischen Leistungspunktesystems für die Berufsbildung.

100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Leonardo ist ein Erfolg: 2009 konnten erstmalig mehr als 10.000 Personen pro Jahr gefördert werden. Außerdem wurde die Marke von 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern überschritten.

Doch oftmals gibt es dabei Schwierigkeiten bei der Anerkennung von beruflichen Kompetenzen. Durch den "Europäischen Qualifikationsrahmen" sollen Kenntnisse, Kompetenzen und Qualifikationen der beruflichen Bildung auf europäischer Ebene vergleichbar werden. Grundlage dafür ist ein Nationaler Qualifikationsrahmen, der derzeit entwickelt wird.