Lebensmittel
Alle in Deutschland zu erwerbenden Lebensmittel müssen sicher sein. Hersteller müssen Zusatzstoffe deklarieren. Schädliche Rückstände etwa von Pflanzenschutzmitteln sind verboten. Das gilt auch für Importware. Deshalb gibt es ein europaweit und international abgestimmtes Sicherungssystem für Lebensmittel. Die Lebensmittelkennzeichnung einschließlich einer leicht verständlichen und aussagekräftigen Nährwertangabe ermöglicht dem Verbraucher Orientierung bei der Suche nach einem ihm verträglichen Lebensmittel.
Verbraucherinnen und Verbraucher können auf der Internetplattform www.lebensmittelklarheit.de Produkte nennen, von denen sie sich getäuscht fühlen. Die Verbraucherzentrale bewertet die Kennzeichnung und Aufmachung aus ihrer Sicht, und die betreffenden Unternehmen können dazu Stellung nehmen. Ziel ist es, alle Lebensmittelhersteller letztlich zu einem Verhalten zu bewegen, das keinen Raum mehr für Etikettenschwindel lässt.
Lebensmittel sind kostbar: Mit diesem programmatischen Bekenntnis führt die Bundesregierung einen Dialog mit den Verbraucherinnen und Verbrauchern – über eine zeitgemäße, genussreiche und gesunde Esskultur, über Verbraucherwünsche und Ernährungstraditionen, über Vielfalt der Lebensmittel, deren Herkunft und Wertschätzung. Unter dem Titel "Zu gut für die Tonne" will die Bundesregierung gegen das Wegwerfen von Lebensmitteln antreten.
