Gesundheit
Deutschland hat eines der besten Gesundheitssysteme weltweit. Dafür müssen die nötigen Strukturen vorhanden sein: Krankenhäuser, Fach- und Hausärzte in Wohnortnähe sowie Apotheken. Gesundheitsberufe müssen attraktiv sein, damit sich junge Menschen dafür entscheiden. Ärzte, Hebammen, Krankenschwestern, Pfleger und Sanitäter müssen auf dem neuesten Stand ausgebildet werden. Der technische Fortschritt und die Forschung bieten neue Therapien, Arzneimittel und Heilungschancen. Durch Vorsorge können viele Krankheiten vermieden werden. Die Bundesregierung klärt die Bevölkerung deshalb darüber auf, wie jeder Einzelne vorsorgen kann.
Dies alles muss aber bezahlbar bleiben. Durch die wirtschaftlich gute Entwicklung in den Jahren 2011 und 2012 hat das Gesundheitssystem finanziell eine gute Bilanz. Sowohl der Gesundheitsfonds, in dem die Einnahmen aus Krankenkassenbeiträgen und Steuern zentral verwaltet werden, als auch die Krankenkassen erwirtschaften Überschüsse. Wirtschaftlich schwächere Zeiten können aber auch wieder zu geringeren Einnahmen führen.
Das System muss sozial gerecht sein. Wer mehr Geld hat, zahlt auch mehr ein. Die Beiträge zur Gesetzlichen Krankenversicherung werden von der Bundesregierung festgelegt. Wer chronisch krank ist, wird unterstützt. Patienten erhalten bei Behandlungsfehlern Hilfe.
Die Zahl hochbetagter Menschen wird in Zukunft steigen. Mehr Menschen werden Pflegebrauchen. Gleichzeitig gibt es weniger junge Menschen, die diese Arbeit leisten können und das Gesundheitssystem finanzieren. Das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz ist hier der richtige Ansatz, um Pflege- und Gesundheitssystem für die Zukunft auszurichten.
