Inhalt
Glossar
Im Jahr 2002 hat die Bundesregierung die nationale Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen. Darin hat sie Ziele und Indikatoren für die nachhaltige Entwicklung in Deutschland festgelegt. In regelmäßigen Abständen wird diese Strategie überprüft und fortgeschrieben.
Der zweite Fortschrittsbericht zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie wurde 2012 vorgelegt. Dazu fand ein breiter gesellschaftlicher Dialog statt. Es geht um die Frage, wie sich Lebensqualität, Generationengerechtigkeit und sozialer Zusammenhalt sowohl in Deutschland als auch international auf Dauer sichern lassen.
In 2012 erhielt die Erarbeitung einer Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie durch die Bundesregierung den Titel eines Leuchtturmprojektes für Nachhaltigkeit. Dieses Projekt setzt die Ziele der Nachhaltigkeit in hervorgehobener Weise um.
Die Bundesrepublik Deutschland ist seit 1955 Mitglied der Nato (Nordatlantikpakt-Organisation), die heute 28 Mitgliedstaaten hat. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem Ende des Kalten Krieges liegt der Schwerpunkt der Nato-Strategie heute auf Partnerschaften zur Konfliktverhütung und Krisenbewältigung.
Das Bündnis leitet derzeit mehrere internationale Einsätze; unter anderem die Kfor im Kosovo und die Operation Ocean Shield zur Bekämpfung der Piraterie am Horn von Afrika. Seit August 2003 hat die Nato die Führung der International Security Assistance Force (Isaf) in Afghanistan übernommen.
Auf dem Nato-Gipfel in Lissabon im November 2010 haben die Staats- und Regierungschefs der Allianz ein neues Strategisches Konzept verabschiedet. Als Kernaufgaben nennt das neue Konzept kollektive Verteidigung, Krisenmanagement und Förderung internationaler Stabilität.
Am Nato-Gipfel in Chicago 2012 nahmen insgesamt 60 Staaten und Organisationen teil, darunter auch die Europäische Union. Das verdeutlicht, wie wichtig strategische Partnerschaften auch außerhalb der Nato-Mitgliedsstaaten sind.
Deutschland will seinen Energiebedarf immer stärker aus erneuerbaren Energien decken. Strom soll künftig in erster Linie aus Wind,- und Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft und Erdwärme erzeugt werden.
Allerdings sind die Stromnetze nicht auf den Transport schwankender Strommengen aus erneuerbaren Energien ausgelegt.
Deshalb ist die Erneuerung und der zügige Ausbau des deutschen Stromnetzes derzeit ein entscheidender Baustein. Nur so gelingt die Energiewende. Dazu gehören Stromautobahnen mit Höchstspannungsleitungen, die große Strommengen quer durch die Republik transportieren und neue Leitungen in regionalen Verteilnetzen.
Nach wie vor gibt es zu wenig geeignete und sichere Internetseiten für Kinder. Deshalb fördert die Bundesregierung mit der Initiative „Ein Netz für Kinder“ innovative und qualitativ hochwertige Internetangebote für Kinder.
Mit www.fragfinn.de ist zudem ein geschützter Surf-Raum für Kinder geschaffen worden.
