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Europa

Geschichte des Europäischen Einigungsprozesses

junge Leute mit der EU-Fahne
Foto: Grabowsky
Europa wächst zusammen - die Jugend vorneweg
Was nach dem Zweiten Weltkrieg unvorstellbar schien, ist heute Realität: Die Europäische Union mit ihren rund 500 Millionen Bürgerinnen und Bürgern ist heute eine Weltregion von dauerhafter politischer Stabilität und wirtschaftlichem Wohlstand. Sie bildet den größten Binnenmarkt der westlichen Welt.

Als Beginn des europäischen Einigungsprozesses gilt die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, auch Montanunion genannt, im Jahre 1951. Mit ihr wurden die kriegswichtigen Stoffe Kohle und Stahl unter europäische Kontrolle gebracht.

Die heutige Europäische Union nahm ihren Anfang als Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), die 1957 in Rom gegründet wurde. Ihr Ziel: Errichtung eines gemeinsamen Marktes um den Wohlstand der Menschen in Europa zu erhöhen.

Die Geschichte der europäischen Integration ist kein gradliniger Prozess gewesen. Fortschritte und Rückschläge wechselten. Es gelang aber immer wieder, aus Rückschlägen zu Fortschritten zu kommen. Das zeigen die Reformen der europäischen Verträge.

Der Vertrag von Lissabon ist die fünfte große Vertragsänderung. Inzwischen ist Europa aus einer reinen Wirtschaftsgemeinschaft zu einer politischen Union geworden, die weltweit als Akteur auftritt. Sie hat den Menschen in Europa viele Vorteile gebracht, die inzwischen als selbstverständlich empfunden werden wie zum Beispiel die gemeinsame Währung, den Euro.

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