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Kinder sicher ins Netz

Immer noch gibt es zu wenig geeignete Internetseiten für Kinder. Deshalb hat Kulturstaatsminister Bernd Neumann zusammen mit dem Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Initiative "Ein Netz für Kinder" ins Leben gerufen. Ein wichtiges Ziel der Initiative ist es, innovative und qualitativ hochwertige Internetangebote für Kinder zu fördern.

Ein kleiner Junge sitzt am ComputerBild vergrößern Mehr Sicherheit für Kinder im Netz Foto: picture alliance / Picture Press

Gefördert werden 

  • Informations-, Bildungs- und Unterhaltungsangebote,
  • Angebote zur Förderung der Medienkompetenz,
  • altersgerechte interaktive Plattformen und kindersichere Chats sowie
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur.

Da vor allem auch Integrationsangebote für benachteiligte Kinder fehlen, sollen solche Seiten besonders unterstützt werden.

Die Bundesregierung stellt dafür seit Anfang 2008 bis zu 1,5 Millionen Euro jährlich zur Verfügung.

Neue Finanzierungsmodelle entwickeln

Die Bundesregierung erwartet, dass durch die Initiative eine gemeinsame Plattform für Anbieterinnen und Anbieter kindgerechter Internetseiten entsteht. Sie soll es gerade kleinen und mittleren Anbietern ermöglichen, Geschäftsbeziehungen zum Beispiel zu Internet-Providern aufzubauen und neue Finanzierungsmodelle zu entwickeln. Nach einer einjährigen Förderphase soll Anbietern aus Rentabilitätsgründen gestattet werden, die Seiten auch kommerziell zu verwerten.
 
Weitere Informationen sowie Antragsformulare und Fördertermine:
www.ein-netz-fuer-kinder.de

Sicherer Surfraum für Kinder

Als zweite Säule der Initiative "Ein Netz für Kinder" bietet fragFINN einen geschützten Surfraum, der speziell für Kinder von 6 bis 12 Jahren geschaffen wurde. Mit der Suchmaschine für Kinder auf www.fragFINN.de werden nur kindgeeignete, von Medienpädagogen des fragFINN e.V. redaktionell  geprüfte Internetseiten gefunden. Die sogenannte Whitelist wird kontinuierlich erweitert, die Internetangebote werden regelmäßig hinsichtlich ihrer Unbedenklichkeit nachgeprüft.

Auf den dort genannten Internetseiten können Kinder nicht nur sicher surfen, sondern spielerisch einen selbstständigen und kompetenten Umgang mit dem Internet erlernen. Das Angebot soll so groß sein, dass für jedes Kind im Alter zwischen 6 und 12 Jahren etwas dabei ist.

Das Kinderportal www.fragFINN.de hat einen großen Unterstützerkreis. Die Finanzierung wird durch Unternehmen und Verbände der Telekommunikations- und Medienbranche sichergestellt.

Im Erwachsenenbereich von www.fragFINN.de steht eine kostenlose Kinderschutzsoftware zum Download bereit. Ist der Surfraum mit Hilfe technischer Schutzmaßnahmen abgesichert, bleibt er auf die kindgeeigneten Websites der Whitelist beschränkt.

www.fragfinn.de/kinderliste/eltern/kinderschutz/schutzsoftware.html

Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 12.09.2012