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Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Die Preußischen Schlösser und Gärten in Berlin und Brandenburg zählen zu den bedeutendsten Schlösser- und Gartenanlagen in Deutschland. 1990 wurden sie von der UNESCO offiziell zum Weltkulturerbe erklärt.

Die Orangerie im Garten von Schloss Sanssouci, PotsdamBild vergrößern Die Orangerie im Garten von Schloss Sanssouci, Potsdam Foto: REGIERUNGonline

Die Preußischen Schlösser und Gärten sind bedeutende Zeugnisse deutscher Kultur und Geschichte und ein Ensemble von europäischem Rang. Sie gehören zu den beliebtesten touristischen Zielen in Deutschland.

Verwaltet werden sie von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.

Aufgabe der Stiftung ist es, die historischen Anlagen wiederherzustellen und das Erbe zu pflegen, wissenschaftlich zu erforschen und zu vermitteln.

Weite Teile dieses kulturellen Erbes sind jedoch substantiell gefährdet und sehr sanierungsbedürftig. Das betrifft insbesondere große Schlösser wie das Neue Palais, das Schloss Charlottenburg oder das Schloss Babelsberg.

Mehr Geld für die Erhaltung des kulturellen Erbes

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat 2007 im Nachtragshaushalt 77,5 Millionen Euro für die notwendigen Investitionen bewilligt. Die Länder Berlin und Brandenburg leisten eine Kofinanzierung in gleicher Höhe, so dass der Stiftung 155 Millionen Euro bis 2017 zusätzlich zur Verfügung stehen werden.

Damit ist die Stiftung in der Lage, in den kommenden Jahren die preußischen Schlösser und Gärten vor dem drohenden Verfall zu retten. Der entsprechende Masterplan der Stiftung sieht dreizehn Schwerpunktbereiche vor, in denen dringende Sanierungsmaßnahmen umgesetzt werden sollen.

Darüber hinaus unterstützt der Bund die Stiftung mit rund 14,5 Millionen Euro im Jahr. Er ist damit ihr größter öffentlicher Förderer.

Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 03.01.2013