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Mittwoch, 11. April 2012

Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin (KBB)

Die KBB ist eine der bedeutendsten Plattformen internationaler Kulturarbeit in Deutschland: Sie umfasst die Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale), das Haus der Kulturen der Welt und die Berliner Festspiele mit dem Martin-Gropius-Bau.

Haus der Berliner FestspieleBild vergrößern Haus der Berliner Festspiele Foto: Berliner Festspiele

Über eine Million Besucher aus der ganzen Welt und bis zu 3.000 Veranstaltungen zählt die KBB jedes Jahr. Mit ihren Einrichtungen ist sie das künstlerische Schaufenster des Bundes in Berlin.

Die KBB prägt die deutsche Kulturlandschaft – und trägt ihre Vielfalt nach außen. Aus dem Etat des Kulturstaatsministers wird sie mit rund 25 Millionen Euro jährlich unterstützt.

Zentrale Verwaltung schafft Synergieeffekte

Unter dem Dach der KBB hat der Bund drei Berliner Institutionen vereint: Die Internationalen Filmfestspiele Berlin, die Berliner Festspiele mit dem Martin-Gropius-Bau und das Haus der Kulturen der Welt. Sie alle bringen Kunst und Kultur aus aller Welt nach Berlin.

Diese Konstruktion erlaubt es, Synergieeffekte innerhalb der gesamten kulturellen Bandbreite zu nutzen. Auf dieser Basis ist die KBB seit ihrer Gründung 2002 enorm gewachsen: Die Umsätze haben sich fast verdoppelt, die Veranstaltungserlöse vervierfacht.

Drei Mal internationale Kunst unter einem Dach

Fotografen am roten Teppich vor Eröffnung der 62. Berlinale im Berlinale PalastBild vergrößern Stars im Visier der Fotografen Foto: Bundesregierung/Bergmann

Jedes Jahr trifft sich die Filmwelt zu den Internationalen Filmfestspielen in Berlin. Das Festival gilt mit fast 300.000 verkauften Eintrittskarten als größtes Publikumsfestival der Welt. Rund 400 gezeigte Filme machen es zu einem der wichtigsten Schaufenster des internationalen Filmschaffens.

Während der Berlinale findet mit dem European Film Market außerdem einer der international wichtigsten Branchentreffs für Produzenten, Verleiher, Filmeinkäufer und Co-Produktionsagenten statt.

Die Berliner Festspiele veranstalten jährlich mehrere große Festivals sowie zahlreiche Ausstellungen und Einzelprojekte. Präsentiert werden bemerkenswerte Positionen zeitgenössischer Kunst aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Literatur und bildende Kunst.

Die Festspiele treten dabei nicht nur als Produzent, sondern auch als Gastgeber und Partner für nationale und internationale Einrichtungen in Erscheinung. Eines der Hauptanliegen der Festspiele ist es, Dialog und Austausch anzuregen.

Die Festspiele nutzen Veranstaltungsorte in ganz Berlin. Zentrum ist das inzwischen sanierte Festspielhaus an der Berliner Schaperstraße. Ein anderer wichtiger Schauplatz der Festspiele ist der Martin-Gropius-Bau. Dort werden Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst, zur Fotografie und zu kulturhistorischen Themen gezeigt.

Das Haus der Kulturen der Welt versteht sich als Forum für aktuelle Entwicklungen und Diskurse. Mitten in Berlin präsentiert es künstlerische Produktionen aus aller Welt unter besonderer Berücksichtigung nichteuropäischer Kulturen und Gesellschaften.

Bildende Kunst, Musik, Literatur, darstellende Künste, Film, wissenschaftliche Diskurse und digitale Medien werden dabei zu einem in Europa einzigartigen interdisziplinären Programm verknüpft. In Zusammenarbeit mit Künstlern und Experten bietet das Haus der Kulturen der Welt Besucherinnen und Besuchern Gelegenheiten zur gemeinsamen Auseinandersetzung mit den Fragen und Herausforderungen unserer Zeit.

Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 03.01.2013