Informationen zur Künstlerförderung durch Studienaufenthalte in deutschen Einrichtungen in Italien
Hochbegabte deutsche Künstlerinnen und Künstler können durch Studienaufenthalte in der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom, der Casa Baldi in Olevano Romano oder dem Deutschen Studienzentrum in Venedig gefördert werden.
Die Deutsche Akademie Rom ist heute die größte Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland zur Förderung hochbegabter deutscher Künstlerinnen und Künstler durch Studienaufenthalte im Ausland. Sie wird verwaltet vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Durch Studienaufenthalte in der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo (ein Jahr) oder der Deutschen Akademie Rom Casa Baldi in Olevano Romano (drei Monate) wird außergewöhnlich qualifizierten und begabten Künstlerinnen und Künstlern der Sparten Bildende Kunst, Architektur, Literatur und Musik (Komposition) die Möglichkeit gegeben, sich eingebunden in das römische und italienische Kulturleben künstlerisch weiter zu entwickeln.
Das Deutschen Studienzentrum in Venedig ist nicht nur eine interdisziplinäre wissenschaftliche Einrichtung. Gefördert werden dort auch Künstlerinnen und Künstler, deren künstlerisches Schaffen einen Bezug zu Venedig aufweist. Jährlich können sechs außergewöhnlich begabte, junge Künstlerinnen und Künstler der Sparten Bildende Kunst, Architektur, Literatur und Musik (Komposition) ein Stipendium für jeweils zwei Monate erhalten.
Künstlerinnen und Künstler, die die Voraussetzungen für ein Stipendium erfüllen, können sich mit den erbetenen Unterlagen bei der für die Kunstförderung zuständigen Behörde ihres Landes bis spätestens zum 15.1. für einen Studienaufenthalt im folgenden Jahr bewerben.
Alle Bewerbungsunterlagen für ein Stipendium in den genannten Einrichtungen sowie Informationen zu den Auswahlgrundsätzen finden Sie hier:
- Bewerbungsbogen für einen Studienaufenthalt
- Anhang 1 (Bildende Kunst) zum Bewerbungsbogen
- Anhang 2 (Literatur) zum Bewerbungsbogen
- Anhang 3 (Musik/Komposition) zum Bewerbungsbogen
- Anhang 4 (Architektur) zum Bewerbungsbogen
Dieser Beitrag wurde zuletzt aktualisiert am 23.11.2011
