Schon jetzt unterstützen Zeitungsverlage, Verbände und andere Organisationen wie die Bundeszentrale für politische Bildung zahlreiche Projekte, die gerade junge Menschen an die Lektüre von Zeitungen und Zeitschriften heranführen. Initiativen wie "Zeitung in der Schule" oder "Zeitschriften in die Schulen" leisten hier wichtige Arbeit.
Netzwerk für mehr Medienkompetenz
Allerdings ist die Wirkung dieser Anstrengungen bislang noch begrenzt. Deshalb hat der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien die "Nationale Initiative Printmedien" ins Leben gerufen.
Sie versteht sich als Netzwerk aller beteiligten Verbände und Organisationen. Die von ihnen entwickelten Ideen und Projekte sollen durch die Initiative unterstützt und in ihrer Wirksamkeit gestärkt werden.
Jugendliche aktiv einbeziehen
Gleichzeitig möchte die Initiative die allgemeine Bedeutung von Zeitungen und Zeitschriften wieder stärker im öffentlichen Bewusstsein verankern. Vor allem Kinder und Jugendliche sollen über den Wert der Printmedien als politische Leitmedien besser Bescheid wissen. Dadurch soll auch das Bewusstsein für die Bedeutung einer freiheitlichen Medienordnung in der Demokratie gefördert werden.
Die Mitglieder der Initiative treffen sich einmal im Jahr, um Erfahrungen auszutauschen und erfolgreiche Projekte vorzustellen. Inzwischen hat bereits das zweite Jahrestreffen stattgefunden. Auch die Jugendlichen selbst sollen dabei zu Wort kommen: Ein Schülerwettbewerb gibt ihnen jedes Jahr Gelegenheit, zu ausgewählten Themen eigene Ideen zu entwickeln.
