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Freitag, 14. Juli 2006

Erster Integrationsgipfel

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich nach dem Integrationsgipfel "außerordentlich zufrieden" mit den erreichten Ergebnissen gezeigt. Sie bezeichnete den Gipfel als "fast historisches Ereignis". Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verständigten sich darauf, im Laufe eines Jahres einen nationalen Integrationsplan zu erstellen.

Müntefering, Merkel und Böhmer bei der Pressekonferenz nach dem IntegrationsgipfelBild vergrößern Zufrieden mit dem Ergebnis Foto: REGIERUNGonline/Steins

„Wir haben uns geeinigt, sechs Arbeitsgruppen einzurichten. Teilnehmer der Gruppen werden hauptsächlich die Teilnehmer des Integrationsgipfels sein“, erklärte die Bundeskanzlerin.

In sechs Gruppen wird gearbeitet

Zu folgenden Themen werden Arbeitsgruppen eingerichtet:

  • Integrationskurse
  • Deutsche Sprache
  • Bildung, Ausbildung und Ausbildungsmarkt
  • Situation von Frauen und Mädchen
  • Integrationsaktivitäten vor Ort
  • Integrationsaktivitäten zur Stärkung der gemeinsamen Bürgergesellschaft

Schwerpunkt der Integration: Bessere Ausbildung

Der Kampf um eine bessere Ausbildung und gegen Arbeitslosigkeit der in Deutschland lebenden Ausländern sei ein Schwerpunkt der Integrationsbemühungen. Das hob Bundesminister Franz Müntefering hervor.

Im Laufe der Veranstaltung seien sowohl die Integrationsprobleme angesprochen worden als auch die vorbildlichen Aktivitäten zur Integration gelobt worden. Die Bundeskanzlerin verwies hier auf die Integrationsprojekte des DFB.

Miteinander und nicht übereinander sprechen

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gipfels seien sich einig gewesen, miteinander und nicht übereinander zu sprechen, unterstrich die Bundeskanzlerin. Es sei der große Wunsch der auf Dauer in Deutschland lebenden hier offene Türen vorzufinden.

Es seien aber auch Anstrengungen von denen gefordert, die hier leben wollten. Ein gemeinsames Leben lasse sich nur auf der Grundlage der deutschen Sprache gestalten.