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Schulbildung

Die schulische Bildungssituation von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist durch ermutigende Veränderungen und zugleich den Fortbestand zentraler Probleme bestimmt. Positive Veränderungen betreffen eine
erfolgreichere Bildungsbeteiligung und damit verknüpft die Verringerung von Schulabbrüchen.

Weiterhin gelingt es dem schulischen Bildungssystem allerdings nur unzureichend mit sozialer und ethnischer Vielfalt umzugehen. Zu oft entscheidet Herkunft heute noch über den Schulabschluss und damit über die Zukunft. Das führt in nahezu allen Stufen des Schulsystems zu Benachteiligungen, insbesondere dann, wenn der vergleichsweise schwächere soziale Hintergrund mit dem Migrationshintergrund korreliert.

Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund verlassen eine allgemeinbildende Schule nach wie vor doppelt so häufig ohne Abschluss wie Schülerinnen und Schüler ohne Migrationshintergrund, während Letztere dreimal so häufig die Hochschulreife erwerben.

Die Beauftragte der Bundesregierung informiert sich kontinuierlich vor Ort über die schulische Situation von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund . Gemeinsam mit den wichtigsten bildungspolitischen Akteuren – insbesondere der Kultusministerkonferenz sowie Ländern und Kommunen -, den Migrantenorganisationen, Stiftungen und der Wirtschaft ging und geht es ihr darum, über eine kontinuierliche Zusammenarbeit die Bildungssituation und den Bildungserfolg der Kinder und Jugendlichen deutlich und dauerhaft zu verbessern.

Mit der Kultusministerkonferenz wurde eine engere Zusammenarbeit vereinbart, die einen regelmäßigen Austausch über Fortschritte und Hemmnisse der Integration und die Gründung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit dem BMBF einschließen.