Der Besuch eines Migrations-Symposiums und einer Sprachschule standen im Mittelpunkt einer Reise von Staatsministerin Böhmer in die türkische Stadt Gaziantep. Böhmer hob die Bedeutung der Deutschkurse hervor: "Die Kurse dienen auch dazu, die Teilnehmer auf das Leben in Deutschland vorzubereiten."
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„Von Projekten zu dauerhaften Strukturen – Integration vor Ort“: Das ist das Motto der diesjährigen Bundeskonferenz der Integrations- und Ausländerbeauftragten von Bund, Ländern und Kommunen am 21. und 22. Mai 2012 in Wiesbaden. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Maria Böhmer, oganisiert die Konferenz.
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Immer häufiger verankern Städte, Gemeinden und Landkreise Integration als Querschnittsaufgabe in der Verwaltung. Zudem entwickeln immer mehr Kommunen eine eigene Gesamtstrategie zur Integration von Migrantinnen und Migranten.
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Der Bundesbeirat für Integration hat einen Forderungskatalog für einen gesamtgesellschaftlichen Paradigmenwechsel in der Einwanderungspolitik vorgelegt. Angesichts eines massiven Rückgangs der Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter spricht sich der Beirat für eine überzeugende Willkommensbotschaft und Akzeptanzkultur aus, um ausländische Fachkräfte zu gewinnen und dauerhaft an Deutschland zu binden.
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Erstmals liegt in Deutschland eine umfangreiche Übersicht über überregional tätige Migranten(dach)organisationen vor. Auf Initiative von Staatsministerin Maria Böhmer wurden Informationen zu 32 Migrantenorganisationen systematisch zusammengestellt, die als überregional arbeitende Dachverbände und Netzwerke in Deutschland aktiv sind.
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Staatsministerin Maria Böhmer plädiert dafür, verstärkt die Potenziale der Zuwanderer in Deutschland zu heben. In einem Interview mit der österreichischen Zeitung "Die Presse" sagte Böhmer: "Wenn die Wirtschaft wachsen soll, dann benötigen wir genügend Arbeitskräfte und Innovation. Das heißt, wir brauchen kluge Köpfe. Und Deutschland hat inzwischen ein Eigeninteresse, die Potenziale der Zuwanderer im Land zu heben."
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