"Die Bilder vom Taksim-Platz passen in keinster Weise zu einem demokratischen Land im 21. Jahrhundert". Mit diesen Worten reagiert Staatsministerin Böhmer auf das gewaltsame Vorgehen der türkischen Polizei gegen Demonstranten. Das Gebot der Stunde seien Deeskalation, wirkliche Dialogbereitschaft und die Besinnung auf demokratische Grundrechte. "Diese Grundrechte wie die Meinungs- und Versammlungsfreiheit sind universell gültig", so Böhmer.
mehr
200 Unternehmen, knapp 350 Aktionen: Beim 1. Deutschen Diversity-Tag wurde bundesweit das Thema Vielfalt in den Blick gerückt. Bei der Impulsveranstaltung in Berlin sagte Staatsministerin Böhmer: "Vielfalt ist zunehmend ein wichtiger Wettbewerbsvorteil und Standortfaktor." Böhmer rief vor allem mittelständische Unternehmen auf, die Impulse des Diversity-Tages aktiv aufzugreifen.
mehr
Die Kommunen sind aufgefordert, den Ausbau einer echten Willkommens- und Anerkennungskultur mit ganzer Kraft voranzutreiben. Das betonte Staatsministerin Böhmer auf dem 7. Bundeskongress für Nationale Stadtentwicklungspolitik in Ludwigshafen. "Ob sich die Zuwanderer bei uns heimisch fühlen, entscheidet sich insbesondere in den Kommunen", erklärte Böhmer.
mehr
"Das Wichtigste ist doch, den Menschen die Hand zu reichen". Das ist das Motto von Ingrid Ostrowski, Integrationsrätin und Leiterin einer Kindertagesstätte in Werl. Selbst vor 25 Jahren aus Polen nach Deutschland zugezogen, weiß sie, wie wichtig es ist, Zuwanderer mit offenen Armen zu empfangen. Tülin Akkoc setzt dies jeden Tag in Hamburg um. Die 32-jährige Deutsche mit türkischen Wurzeln leitet ein Team von 95 Integrationslotsen, die Zuwanderer intensiv begleiten. Beispiele die zeigen, wie eine gelebte Willkommenskultur vor Ort aussehen kann.
mehr
"Noch nie waren die Chancen von jungen Miganten auf einen Ausbildungsplatz so groß wie heute". Das betonte Staatsministerin Böhmer auf der Ausbildungskonferenz "angePaKT- Integration durch Ausbildung" in Ludwigshafen. Dass Jugendliche mit Migrationshintergrund dringend als Auszubildende benötigt werden, zeigt auch die Erfahrung des Unternehmers Peter Görtz, Chef einer Großbäckerei.
mehr
Eine große Zahl ausländischer Studenten in Deutschland kommt aus China. An der Uni Bonn sind es rund zehn Prozent. Vielen jungen Chinesen fällt es aber oft schwer, sprachliche und kulturelle Hürden zu überwinden und schnell in Deutschland Fuß zu fassen. In Bonn kümmert sich Xu Yi, eine Deutschlehrerin vom Goetheinstitut in Nanjing, um chinesische Neuankömmlinge- und zwar erfolgreich.
mehr
"Der Integrationsgipfel öffnet die Türen für eine echte Willkommens- und Anerkennungskultur." Das betonte Staatsministerin Böhmer nach dem Gipfel, zu dem die Bundeskanzlerin eingeladen hatte. Schwerpunkt war die Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt. Die Maßnahmen des Nationalen Aktionsplans Integration greifen: Die Chancen von Migranten im Erwerbsleben haben sich verbessert.
mehr
Der türkeistämmige Unternehmer Kemal Sahin aus Würselen war als Experte zum 6. Integrationsgipfel nach Berlin gereist. Ein Schwerpunktthema: die Situation der 700.000 Unternehmen, die von Inhabern mit ausländischer Wurzeln geführt werden. Sahin selbst macht in einem YouTube-Video deutlich, dass er in seinem Unternehmen vor allem auf die Ausbildung junger Menschen setzt.
mehr
"Ich bin schon lange in Deutschland, aber ich sehe manchmal trotzdem mehr als die Deutschen selbst". Sung-Hyung Cho nimmt man diesen Satz ab. Die Südkoreanerin hat bereits 2006 mit dem Film "Full Metal Village" einen Dokumentarfilm produziert, der Deutschland aus einem besonderen Blickwinkel betrachtet. Ihr neuestes Werk "11 Freundinnen" ist jetzt in den Programmkinos angelaufen. Dabei begleitete die Südkoreanerin die deutschen Fußballfrauen bei der WM 2011. Sung-Hyung Cho wurde ein so großer Fan der deutschen Mannschaft, dass sie einmal vor Rührung ihre Arbeit abbrechen musste.
mehr
Staatsministerin Böhmer hat das Vorhaben begrüßt, einen eigenen Straftatbestand zur Genitalverstümmelung einzuführen. "Die weibliche Genitalverstümmelung ist eine Menschenrechtsverletzung. Deshalb muss sie entschieden bekämpft werden", so Böhmer. "Die Einführung eines eigenen Straftatbestands ist ein wichtiges Signal."
mehr
Dieses Merkblatt gibt Hinweise zu syrischen Staatsangehörigen, die sich bereits zum 1. Februar 2013 zum Zweck des Studiums in Deutschland aufgehalten haben sowie zu ihren bereits in Deutschland lebenden Ehegatten und minderjährigen Kindern.