-
Thema: Fördern und Fordern?
Heute ging eine Pressemeldung durch die Medien. Ein Nordafrikaner lebt seit 13 Jahren in Deutschland, bezieht Hartz 4 und spricht kaum deutsch. Er konnte seine Formulare nicht verstehen.
Bitte. Wie kann es sein, daß kann man hier einwandern kann und nicht die Mindestvorraussetzung (Sprache) erfüllen um in den Arbeitsmarkt integriert zu werden? Undu um stattdessen auch noch auf Steurerzahlerkosten seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.
In anderen Ländern ist das Erlernen der Landessprache eine Grundvorraussetzung. Ohne Erfüllung dieser Bedingung ist die Gewährung eines dauerhaften Aufenthaltstitels von vorn herein kein Thema.
Bitte können Sie mir erklären wie Integration so funtionieren soll? -
Thema: Wehrdienst zur Integration
Warum wurde der Grundwehrdienst in Deutschland ausgesetzt, trotz seiner über Jahrzehnte bewiesenen Integrationswirkung und der herrschenden Jugendarbeitslosigkeit?
-
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
wir als binationales Paar haben die geforderten Sprachkenntnisse als Voraussetzung zur Familienzusammenführung als sehr negativ erleben müssen. Lange Trennungszeiten und hoher finanzieller Aufwand sind aus meiner Sicht nicht mit unbewiesenen Vorteilen bei der Integration zu rechtfertigen. Besonders fragwürdig erscheint mir diese Regelung dadurch, dass nach mehrmonatiger Wartezeit auf das Visum der Sprachkurs in Deutschland wieder auf Niveau A1 beginnt. Hier drängt sich der Eindruck auf, dass die Regelung als Schikane und Hindernis gedacht worden ist. Ich möchte Sie bitten sich für die Abschaffung dieser Regelung einzusetzen.
-
Thema: Wie weit darf EU gehen? Wie weit soll EU reichen?
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Die Europäische Union wird größer und immer einheitlicher. Dafür sorgen Normen, gleiche Währung, Gesetze usw. Die Regeln der EU haben in den letzten Jahren immer mehr möglich gemacht, so beispielsweise das Reisen ohne Visa, das Leben und Arbeiten ohne extra Erlaubnis. Durch diese Regelungen kommen viele MigrantInnen nach Deutschland. Und Deutsche gehen in andere Länder. Die Bundesrepublik betreibt also schon eine sehr freundliche Einwanderungspolitik.
Wo wäre der Punkt für Sie gekommen, an dem Sie sagen würden: Das kann Deutschland nicht mehr mittragen, da kann Deutschland nicht mehr mitmachen. Ich stelle diese Frage u.a. auch deshalb, weil hierzu kaum öffentliche Positionen Ihrerseits bekannt sind, obwohl diese Frage immer wieder disskutiert wird (gerade aktuell wären z.B. viele Kommunen und deren BürgerInnen die über Romas klagen).
Mit freundlichsten Grüßen nach Berlin!
Luca Manns (8. Klasse Liebigschule Gießen) -
Wieviel Prozent unserer Ausländischen Mitbürger sind denn beim Roten Kreuz, der freiwilligen Feuerwehr, dem Vogelschutzverein, Angelverein oder sonst irgendwo ehrenamtlich tätig? Ich vermute, dass wir in 20 Jahren auch dafür Zuwanderung benötigen. Mit der deutschen Sozialpolitik locken wir nur integrationsunwillige Menschen aus bildungsfernen Schichten an.
