Fachangestellte/r für Bürokommunikation
Fachangestellte für Bürokommunikation übernehmen im öffentlichen Dienst Sekretariats- und Assistenzaufgaben. Sie unterstützen bei Angelegenheiten des Beschaffungs- und Vergabewesens oder im Personal- und Haushaltswesens. Sie arbeiten aber auch an konkreten Projekten, wie dem Tag der offenen Tür oder der Erstellung elektronischer Magazine mit.
Ablauf
Die duale Ausbildung dauert drei Jahre und endet mit einer Prüfung. Absolventen erwerben den Abschluss "Fachangestellte/r für Bürokommunikation".
Ausbildungsorte
- Die praktische Ausbildung absolvieren die Auszubildenden im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in Berlin.
- Berufsschule ist das Oberstufenzentrum Bürowirtschaft und Verwaltung in Berlin-Lichterfelde. Die Auszubildenden erlernen die theoretischen Grundlagen an zwei Tagen pro Kalenderwoche.
- Dienstbegleitende Unterweisung und Vermittlung von speziellen Ausbildungsinhalten finden im Bundesverwaltungsamt statt.
Auszubildende stellen Aufgaben vor
Die Inhalte der Ausbildung sind umfangreich und vielfältig. An dieser Stelle berichten drei Auszubildende aus ihrer Ausbildungspraxis.
"Im Referat für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung habe ich eine Informationstagung für Chefredakteure mit organisiert. Hierbei konnte ich ein Programm mit eigenen Ideen gestalten."
"Im Referat Besucherdienst war im Geschäftszimmer eine meiner Aufgaben die Unterstützung bei der Terminkoordinierung mit den Büros von Bundestagsabgeordneten. Im Bereich der Programmsachbearbeitung arbeitete ich selbstständig am Entwurf der Ablaufpläne für politische Informationsfahrten. Besonders spannend war dann aber die Teilnahme an einer solchen Fahrt. Besonders beeindruckt hat mich die Diskussionsrunde im Abgeordnetenhaus, in die ich mich sogar einbringen konnte."
"Die Bundesregierung gibt das Online-Jugendmagazin Schekker heraus. Darin erscheinen Texte aus Politik und Gesellschaft die von Jugendlichen geschrieben werden. Im Referat für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beurteilte ich Artikel oder Kurzfilme der Jugendredakteure. Damit unterstützte ich die Chefredakteure dieses Magazins."
