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Ernährung und Gesundheit

Jeder kann sich heute gesund ernähren. Unsere Lebensmittel sind vielfältiger, sicherer und qualitativ hochwertiger als je zuvor. Dafür setzt sich die Bundesregierung nach dem Motto "vom Stall und Acker bis auf den Tisch" kontinuierlich ein.

Das symbolhafte Foto zeigt Hände eines älteren Menschen beim Schälen eines Apfels. Zur gesunden Ernährung liegen Weintrauben und Bananen auf einem Teller. Ernährung im Alter Foto: picture-alliance / ZB

Nationaler Aktionsplan IN FORM

Sich gesund ernähren und ausreichende Bewegung sind wichtige Voraussetzungen dafür, um gesund zu bleiben. In Deutschland nehmen – wie auch in anderen Industrienationen – Krankheiten zu, die durch unausgewogene Ernährung begünstigt werden. Hinzu kommt oft, dass man sich zu wenig bewegt. Mittlerweile sind rund 66 Prozent der Männer, rund 51 Prozent der Frauen sowie etwa 15 Prozent der Kinder in Deutschland übergewichtig oder fettleibig.

Seit 2008 gibt es deshalb den Nationalen Aktionsplan "IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung". Er beugt falscher Ernährung, mangelnder Bewegung, Übergewicht und damit zusammenhängenden Krankheiten vor.

Lebensmittelsicherheit

Lebensmittelsicherheit beginnt nicht erst im Schlachthof oder der Molkerei, sondern bereits im Stall und auf dem Feld.

Ein engmaschiges Netz an Maßnahmen und die effektive Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft sowie nationalen und internationalen Behörden gewährleistet, dass unsere Lebensmittel sehr sicher sind.

In erster Linie sind die Lebensmittel- und Futterunternehmen selbst für sichere und hygienisch einwandfreie Lebensmittel- und Futtermittel verantwortlich. Das heißt, einerseits muss klar sein, woher eine Zutat oder ein Erzeugnis stammt. Die Betriebe müssen zudem auf Grundlage zahlreicher nationaler und EU-Rechtsvorschriften regelmäßig Eigenkontrollen durchführen. Verdachtsfälle beziehungsweise bestimmte Erreger oder gefährliche Stoffe müssen sie umgehend melden.

Ob die Betriebe die Vorschriften einhalten, überwachen wiederum amtliche Kontrollen. Für sie gelten in der gesamten EU einheitliche Grundsätze.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung sowie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bewerten Risiken von Lebensmitteln und informieren hierüber. Ebenso sind sie gefragt, wenn es darum geht, die Risiken einzudämmen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zugleich die Kontaktstelle für das europäische Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel. 

Lebensmittelkennzeichnung

Die klare und verständliche Kennzeichnung von Lebensmitteln informiert Verbraucher und schützt davor, getäuscht und irregeführt zu werden. Sie erleichtert es, sich für das für beste passende Angebot zu entscheiden.

Die EU-Lebensmittelinformations-Verordnung schafft EU-weit die Voraussetzungen für die einheitliche Information der Verbraucherinnen und Verbraucher und für einen fairen Wettbewerb. Sie modernisiert das bisherige Kennzeichnungsrecht. Nach einer Übergangsfrist sind die meisten ihrer Regelungen ab Mitte Dezember 2014 verpflichtend. Viele von ihnen setzen die Hersteller bereits jetzt um.

Dazu gehören eine transparente Zutaten- und Nährwertkennzeichnung, die bessere Lesbarkeit von Angaben auf Lebensmitteln, Hinweise auf Mindesthaltbarkeits- und Verbrauchsdatum sowie Warnhinweise – so bei koffeinhaltigen Lebensmitteln. Ferner müssen Lebensmittelimitate als solche erkennbar sein.

Das Interportal "Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln" bietet Verbrauchern eine zentrale Anlaufstelle. Dort können sie sich über die Kennzeichnung von Lebensmitteln informieren oder wenn sie sich in einem Produkt getäuscht fühlen. Es wird vom Bundesverbraucherministerium gefördert.