Integrationspolitik der Bundesregierung
In ihrer Regierungserklärung vom 30. November 2005 hat Bundeskanzlerin Angela Merkel deutlich gemacht: „Wir sind ein tolerantes, wir sind ein weltoffenes Land. Deutschland ist zugleich ein Land, das seine Traditionen und seine Kultur pflegt. Das eine kann es ohne das andere nicht geben. Denn Heimat gibt gerade in Zeiten des sehr schnellen Wandels, in denen wir leben, den Halt, den die Menschen brauchen, jedem Einzelnen und unserem Land als Ganzem.“
Ebenso unmissverständlich hat sie jedoch auch klar gemacht: Parallelgesellschaften, in denen die grundlegenden Werte des Zusammenlebens in unserem Land nicht geachtet werden, werden nicht akzeptiert.
Maria Böhmer ist die Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration der Bundesregierung. Sie unterstützt die Regierung dabei, die Integrationspolitik weiter zu entwickeln und das Zusammenleben von Ausländern und Deutschen zu fördern.
Die Beauftragte ist als Staatsministerin im Kanzleramt angesiedelt. Dies macht deutlich, wie wichtig die Integrationspolitik für die Bundesregierung ist.
Im Juli 2006 hatte die Bundeskanzlerin zu einem Integrationsgipfel mit Vertreterinnen und Vertretern aller für Integration relevanten gesellschaftlichen Gruppen eingeladen. Ein Jahr lang arbeiteten die Beteiligten in verschiedenen Arbeitsgruppen.
Sie sind der Frage nachgegangen, wie die Integration von Migrantinnen und Migranten in Deutschland verbessert werden kann. Sie folgten dabei dem Prinzip „fordern und fördern“.
Das Ergebnis - den „Nationalen Integrationsplan“ - stellte die Bundeskanzlerin im Juli 2007 anlässlich des zweiten Integrationsgipfels vor.
>> Informationen zum Nationalen Integrationsplan
>> Internetangebot des Bundesinnenministeriums>
>> Informationen zur Zuwanderung
>> Internetangebot der Integrationsbeauftragten
>> Internetangebot des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge
