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Jubiläum Freiheit und Einheit

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Foto: REGIERUNGonline
Freiheit Einheit Demokratie
2009/10 sind historisch herausragende Erinnerungsjahre. Die Bundesrepublik Deutschland feiert ihre Gründung vor 60 Jahren. Zugleich jähren sich zum zwanzigsten Mal die Ereignisse vom Herbst 1989. Sie haben die Überwindung der SED-Diktatur ermöglicht und maßgeblich zur Überwindung der deutschen Teilung beigetragen.
 
Am 9. Oktober 1989 demonstrierten 70.000 Menschen friedlich in Leipzig und leiteten das Ende der DDR ein. Einen Monat später fiel in Berlin die Mauer, das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 3. Oktober 1990 erlangte das deutsche Volk seine Einheit wieder.
 
In diesem und im kommenden Jahr erfahren diese historischen Ereignisse große öffentliche Aufmerksamkeit. Die Bundesregierung bereitet unter der Federführung des Bundesministeriums des Innern zahlreiche Veranstaltungen und Ausstellungen vor.
 
Auch Einrichtungen, die aus dem Haushalt des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert werden, unterstützen diese Vorbereitungen. Unter ihnen sind die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Kulturstiftung des Bundes, die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, die Stiftung Deutsches Historisches Museum und das Bundesarchiv. Sie fördern mit insgesamt rund 5 Millionen Euro Projekte zur Erinnerung an die friedliche Revolution und das Jubiläum der Bundesrepublik.
 
Darüber hinaus stellt der Kulturstaatsminister Sondermittel in Höhe von 3 Millionen Euro zur Verfügung, mit denen herausragende Projekte realisiert werden. So unterstützt er zum Beispiel eine Ausstellung der Robert-Havemann-Gesellschaft zur friedlichen Revolution 1989/90 in Berlin, die seit dem 7. Mai 2009 auf dem Alexanderplatz zu sehen ist.
 
Am 20. November 2009, dem 20. Jahrestag des Mauerfalls, hat Kulturstaatsminister Bernd Neumann zusammen mit dem Regierenden Bürgermeister Berlins Wowereit das neue Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße eingeweiht. Die Mauer war nicht nur ein Symbol für die Teilung Deutschlands und Europas, sondern brutale Realität. Zahlreiche Menschen bezahlten den Versuch, sie zu überwinden, mit ihrem Leben. Das neue Besucherzentrum ist der zentrale Anlaufpunkt für das zukünftige Gedenkensemble, das am 50. Jahrestag des Mauerbaus 2011 fertiggestellt sein soll. Träger ist die von Bund und Land zu gleichen Teilen finanzierte Stiftung Berliner Mauer.

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