Ausbildung fördern - in Deutschland und in Europa
Ausbildungspakt höchst erfolgreich
Die Wirtschaft hat im Jahr 2012 rund 69.100 Ausbildungsplätzeeingeworben, 9.000 mehr als zugesagt.Dies ist die positive Bilanz des Ausbildungspaktes, der vor zwei Jahren verlängert wurde.
Bis zum Ende der Nachvermittlung konnte die Zahl der unversorgten Bewerber auf 7.700 reduziert werden. Über 10.000 Plätze stehen noch für Einstiegsqualifizierungen leistungsschwächerer Jugendliche zur Verfügung.
Besonders wichtig ist den Partnern des Pakts für Ausbildung, die Potenziale aller Jugendlichen – besonders leistungsschwächerer – für die duale Berufsausbildung zu erschließen. Nach dem Motto Prävention statt Reparatur werden in der Initiative „Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss“ systematisch Potenzialanalyse, Berufsorientierung und Berufseinstiegsbegleitung aufeinander abgestimmt. Die betriebliche Einstiegsqualifizierung hat sich im Übergangsbereich als wirksames Instrument erwiesen: Bis zu 70 Prozent der Jugendlichen, die eine solche Maßnahme absolviert haben, wurden in eine Ausbildung übernommen.
Jugendliche mit Migrationshintergrund werden durch gezielte Ansprache für eine Ausbildung gewonnen. Die intensive Zusammenarbeit von Elternhaus und Bildungseinrichtungen verbessert ihren Leistungsstand und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Unter dem Thema „Migration.Qualifikation.Integration“ berät das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT junge Migranten und deren Eltern und baut ihnen Brücken zwischen Schulen und Betrieben.
Auch dem Thema Inklusion messen die Paktpartner große Bedeutung bei. Deshalb unterstützen sie Menschen mit Behinderungen gezielt bei der beruflichen Bildung. Die neue gesetzliche Regelung des Paragraphen 48 Abs. 2 SGB III berücksichtigt die besonderen Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf und schwerbehinderten Schülern bei der Berufsorientierung. Das Projekt „TrialNet“ gestaltet durch Entwicklung und Erprobung von Ausbildungsbausteinen beispielhaft individuelle Lernwege. Auch die „Initiative Inklusion“ zielt darauf ab, die Berufsorientierung von jungen Menschen mit Behinderung zu verbessern und neue betriebliche Ausbildungsplätze für schwerbehinderte Jugendliche zu schaffen.
- Spätstarter gesucht
- Ausbildungspakt höchst erfolgreich
- Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge 2012 - Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung
- In Teilzeit zum Berufsabschluss
- Ausbildung für junge Menschen mit Handicap
- Förderung zahlt sich aus
- Azubi-Gehälter in West- und Ostdeutschland kräftig gestiegen
- Europäischer Pakt gegen Jugendarbeitslosigkeit
- Was tut sich in Europa
- Die BWP – Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Zeitschrift des Bundesinstituts für Berufsbildung
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