Ausbildung fördern - in Deutschland und in Europa
Spätstarter gesucht
300.000 Arbeitslose zwischen 25 und 35 Jahren haben keine Ausbildung. Sie haben die Lehre abgebrochen oder keine Lehrstelle gefunden, manche haben noch nicht einmal die Schule abgeschlossen. Sie erhalten nun eine zweite Chance. Der Vorstand der BA, Heinrich Alt, erklärte,“ In den Jobcentern und Arbeitsagenturen ist die Erstausbildung junger Erwachsener für die nächsten Jahre ein zentraler Handlungsschwerpunkt für die BA.“ Alt warb um die Unterstützung der Wirtschaft für das Programm. Es lohne sich für die Unternehmen, auch etwas ältere Personen auszubilden.
Mit der Kampagne "AusBILDUNG wird was – Spätstarter gesucht“ sollen in den nächsten drei Jahren 100.000 junge Erwachsene für eine betriebliche Erstausbildung gewonnen werden. Gut eine halbe Million Menschen haben keinen Berufsabschluss. Auch sie sollen im Rahmen der Kampagne angesprochen werden.
Damit sollen junge Menschen dazu motiviert werden, einen neuen Anlauf für eine Aus- oder Weiterbildung zu nehmen, die zu einem Berufsabschluss führt. „In den nächsten Jahren werden immer weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen“, sagte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen. „Deshalb müssen wir jetzt die Kräfte bündeln, um den zehntausenden erwerbsfähigen jungen Menschen eine zweite Chance zugeben, die bisher keinen Berufsabschluss haben und arbeitslos sind.“
- Spätstarter gesucht
- Ausbildungspakt höchst erfolgreich
- Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge 2012 - Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung
- In Teilzeit zum Berufsabschluss
- Ausbildung für junge Menschen mit Handicap
- Förderung zahlt sich aus
- Azubi-Gehälter in West- und Ostdeutschland kräftig gestiegen
- Europäischer Pakt gegen Jugendarbeitslosigkeit
- Was tut sich in Europa
- Die BWP – Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Zeitschrift des Bundesinstituts für Berufsbildung
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