Mittwoch, 3. März 2010
Guter Rat ist nicht teuer
Eigentlich sollte jeder Jugendliche wissen, dass es im vorletzten, spätestens letzten Schuljahr dringend notwendig ist, sich über den künftigen Beruf Gedanken zu machen. Berufsberaterinnen und Berufsberater betreuen alle Schulen und bieten Beratungsgespräche an. Auch die Kammern und Verbände sind aktiv, im Internet gibt es zahlreiche Lehrstellenbörsen und Ratgeberseiten.
Trotz dieses Angebots sind die Expertinnen und Experten, die bei Ratgeber-Telefonaktionen regionaler Medien Tipps geben, erstaunt, wie viele Fragen offen sind. Dabei rufen nicht nur die Jugendlichen selbst an, sondern auch Eltern und Großeltern. Die Antworten reichen vom Hinweis, doch mal einen Termin bei der Berufsberatung zu vereinbaren, bis zu einem konkreten Stellenangebot.
Die Bundesregierung fördert diese Aktionen seit vielen Jahren. Sie unterstützt die Redaktionen unter anderem bei der Organisation und bei der Gewinnung der Fachleute.
Auch in diesem Jahr kann jeder Ratsuchende bei jeder dieser Aktionen anrufen. Dazu muss er nicht im Erscheinungsgebiet der Zeitung oder in Reichweite des Hörfunksenders wohnen. Sicher wird der bayerische Anrufer beim Flensburger Tageblatt nicht erfahren können, wie es mit Ausbildungsstellen im Raum Passau aussieht. Wie er sich aber über berufliche Alternativen kundig machen kann, wissen die Beraterinnen und Berater aber überall.
Die ersten beiden Ratgeber-Telefonaktionen liefen bereits bei der Märkischen Oderzeitung, bei der Märkischen Allgemeinen Zeitung und der Sächsischen Zeitung. Folgende Aktionen sind in den folgenden Monaten geplant:
- Mittwoch, 10. März 2010: „Saarbrücker Zeitung“, 16-18 Uhr
- Mittwoch, 17. März 2010: Westdeutsche Zeitung“, Düsseldorf, 14-16 Uhr
- Dienstag, 23. März 2010: „Leipziger Volkszeitung“, 16-18 Uhr
- Mittwoch, 24. März 2010: „Thüringische Landeszeitung“, Weimar, 15-17 Uhr
- Donnerstag, 25. März 2010: „Freie Presse“, Chemnitz, 16-18 Uhr
- Dienstag, 30. März 2010: „Hamburger Abendblatt“, 16-18 Uhr
- Mittwoch, 14. April 2010 „Ostsee-Zeitung“, Rostock, 14-16 Uhr
- Donnerstag, 15. April 2010 „Nürnberger Nachrichten“, 16-18 Uhr
- Dienstag, 20. April 2010 „Flensburger Tageblatt“, 15 bis 17 Uhr
- Dienstag, 04. Mai 2010 „Magdeburger Volksstimme“, 15-17 Uhr
- Mittwoch, 05. Mai 2010: „Westfalenpost“, Hagen, 15-17 Uhr
- Donnerstag, 10. Juni 2010, „Schweriner Volkszeitung“ ,14-16 Uhr
Aber nicht nur deutsche Regionalzeitungen unterstützen die Ratgeber-Aktionen. Das Bundespresseamt wendet sich auch an in Deutschland erscheinenden fremdsprachigen Medien. So veröffentlicht die „Young Hürriyet“, die wöchentliche deutschsprachige Jugendbeilage der türkischen Tageszeitung „Hürriyet“, in jeder Ausgabe Fragen und Antworten zum Thema Berufsausbildung.
Auch die russisch-/deutschsprachige Monatszeitung „Heimat“ beantwortet bis zum Sommer in jeder Ausgabe Fragen ihrer Leserinnen und Leser.
Am Donnerstag, den 18. März 2010 können Ratsuchende bei der türkischsprachigen Tageszeitung „Sabah“ von 16-18 Uhr anrufen, bei „Milliyet“ an einem noch nicht festgelegten Termin im April.
Ach zwei Hörfunksener beteiligen sich:
Montag, 26. April 2010 „Günaydin FM“, Türkisch-Deutsche Hörfunksendung i Rahmen des Hamburger Stadtsenders Tide, 17-18 Uhr
Mai 2010, „SWR international“,Hörfunksender in Kooperation mit SWR 3 und SWR 4
Die Telefonnummern veröffentlichen die Medien wenige Tage vor dem Termin. Jeweils zwei Tage vor dem Termin werden die Rufnummern auch in einem jeweils aktualisierten Artikel bei www.bundesregierung.de veröffentlicht.

