Investitionen für die Gesundheit

Wir bauen Zunkunft, Plakataktion  der Bundesregierung -
Kommunen investieren in den Krankenhäusern
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Die mehr als 2.000 deutschen Krankenhäuser und Kliniken leisten einen wichtigen Beitrag für die medizinische Versorgung unserer Menschen. Diese hat in Deutschland einen hohen Standard und ist auch im internationalen Vergleich Spitze. Ziel ist es, dieses hohe Niveau auch in Zukunft zu halten und auszubauen. Dafür sind moderne bauliche und technische Bedingungen in den Einrichtungen notwendig.

Bereits das Krankenhausfinanzierungsreformgesetz hat in diesem Jahr eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern und Kliniken eingeleitet. Damit haben die Einrichtungen verlässlichere finanzielle Rahmenbedingungen und können solider kalkulieren. Das kommt auch dem Personal im Krankenhausbereich zugute.

Mit dem Programm "Zukunftsinvestitionen der Kommunen und Länder" des Zweiten Konjunkturpakets haben die Krankenhäuser und Kliniken nun auch bessere Möglichkeiten, ihre Häuser zu modernisieren. Das ist wichtig und notwendig für eine hochwertige medizinische Versorgung.

Viele Kommunen investieren in den Krankenhäusern

Die umfangreichen Möglichkeiten des Konjunkturpakets werden inzwischen bundesweit rege genutzt. Die Liste der Beispiele solcher Maßnahmen ist lang und vielfältig. So plant die Stadt Potsdam knapp zehn Millionen Euro in das Klinikum Ernst-von-Bergmann zu investieren. In Brandenburg an der Havel wird Medizintechnik für das Städtische Klinikum im Wert von 400.000 Euro finanziert. Im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen profitiert die Intensivstation der Herzchirurgie von den Mitteln aus dem Zweiten Konjunkturpaket.

Im Land Rheinland-Pfalz fließen allein für das Sonderprogramm Krankenhäuser Mittel in Höhe von 82,5 Millionen Euro. Diese bieten den Krankenhäusern die Möglichkeit wichtige Anschaffungen und Instandsetzungen vorzunehmen.

Neuer OP-Saal im Klinikum Ludwigsburg

Die Stadt Ludwigsburg in Baden-Württemberg legt einen Schwerpunkt für Investitionen im Rahmen des Konjunkturpakets auf das Klinikum. Hier sind große Baumaßnahmen geplant. Sie werden aus den Bundesmitteln mitfinanziert. So werden bis zum Frühjahr 2011 die acht vorhandenen Operationssäle umgebaut. Zudem umfasst dieses Millionen-Projekt die Errichtung eines zusätzlichen Hybrid-Operationssaals.

Vor allem für die Akteure vor Ort ist dies aber auch eine große Herausforderung, denn bei diesem Großprojekt handelt es sich um eine logistische Leistung der besonderen Art. Um mit der Sanierung und dem Neubau zu beginnen, musste zunächst eine neue Klima-Lüftungszentrale installiert werden. Des Weiteren werden sechs Operationsmodule bereitgestellt, um ein durchgängiges Operieren während der Bauzeit zu ermöglichen.

Sport tut gut

Die Mittel des Programms "Zukunftsinvestitionen der Kommunen und Länder" können auch für Baumaßnahmen zur Modernisierung und Sanierung von Sportstätten verwendet werden. Da Sport und Bewegung die gesunde Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen fördert, nutzen zahlreiche Kommunen Mittel aus dem Konjunkturprogramm II für diesen Bereich. Auch Erwachsene profitieren davon, denn viele dieser Einrichtungen sind für breite Kreise der Bevölkerung nutzbar.

Berlin sieht sechs Millionen Euro für die Sanierung der Schwimmbäder und über zehn Millionen Euro für Sporthallen vor. In Hamburg wird das "Billtal-Stadion", ein Fußball- und Leichtathletikstadion, mithilfe von Bundesmitteln saniert. Diese Maßnahmen unterliegen den Anforderungen des Denkmalschutzes und stellen somit eine besondere Herausforderung dar.

Im baden-württembergischen Mannheim stehen für die Erneuerung und Sanierung von Turn- und Sporthallen rund vier Millionen Euro zur Verfügung. Im Land Schleswig-Holstein sind drei von fünf Leuchtturmprojekten Schwimmstätten. Ein Leuchtturmprojekt zeichnet sich dadurch aus, dass es auch über die Region hinaus ausstrahlt. Die Stadt Weimar investiert mithilfe von Bundesmitteln in den Neubau von Sportanlagen.

Vom Revierpark zum Gesundheitspark

Im nordrhein-westfälischen Gelsenkirchen wird der Revierpark Nienhausen für 2,85 Millionen Euro zum Gesundheitspark umgestaltet. Zukünftig wird neben Saunalandschaft und Schwimmbad ein breites Angebot für die Besucher bereitgestellt. Dazu gehören vor allem Wellness- und Fitnessangebote, aber auch medizinische Behandlungen und Therapien. Ein besonderes Merkmal dieses Parks wird die Ausrichtung nach der asiatischen Feng-Shui-Lehre sein. Diese will den Menschen mit seiner Umgebung in Einklang bringen.

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