Badegewässer

Schönen Urlaub bei ungetrübtem Badespass in ganz Europa

Mit einem Sprung ins kalte Nass kühlen sich vier Jugendlichen in einem See ab.
Europas Badegewässer sind sauber
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Schwimmen, Tauchen und Schnorcheln ist in den Gewässern Europas fast ungetrübt möglich. Wie aus dem alljährlichen Bericht der EU-Kommission über den Zustand der europäischen Badegewässer hervorgeht, erfüllen 96 Prozent der Küstengewässer und 92 Prozent der Badeseen und Flüsse die Mindest-Hygienestandards für sauberes Wasser.

Seit 1990 gibt die EU-Kommission jährlich zu Saisonbeginn einen Bericht zum Zustand der Badegewässer heraus. Seitdem hat sich die Wasserqualität entscheidend gebessert. 1990 erfüllten nur 80 Prozent der Badestrände an den Küsten die Mindestanforderungen. Von den Binnengewässern konnten nur 52 Prozent uneingeschränkt als sauber empfohlen werden. 2007 waren es bereits über 90 Prozent der Küstengewässer, die den Hygienestandards entsprachen. 2008 hat sich die Situation noch einmal um 3,3 (Küste) und 1,1 Prozentpunkte (Binnengewässer) verbessert.

Deutschlands Badegewässer sind sauber

In Deutschland erfüllen 98,7 Prozent der Küstengewässer die Mindeststandards, bei den Binnengewässern sind es 98,3 Prozent. Das entspricht einer Steigerung von 4,9 beziehungsweise 6,2 Prozent. Die strengeren Kriterien, die der 2006 verabschiedeten Badegewässer-Richtlinie entsprechen, werden in Deutschland von drei Vierteln der Küstengewässer und 82 Prozent der Badeseen und Flüsse eingehalten. Für die neue Richtlinie wurden die Anforderungen und Überwachungsvorschriften auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse überarbeitet. Zuständig für die Überwachung sind die örtlichen Behörden.

Die Mitgliedstaaten haben bis 2015 Zeit, sie vollständig umzusetzen. In Zypern, Dänemark, Estland, Finnland, Deutschland, Ungarn, Lettland, Litauen, Luxemburg, die Slowakei, Spanien und Schweden wurden die Badegebiete aber schon während der Badesaison 2008 nach den Vorschriften der neuen Richtlinie überwacht.

2008 wurden 75 Badeorte mehr als im Vorjahr geprüft. Insgesamt werden 21.400 Gebiete EU-weit überwacht. Zwei Drittel sind Küstengewässer, der Rest sind Binnenseen und Flüsse.

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