Klimawandel und Katastrophenvorsorge

Schon immer war die Menschheit den Gewalten der Natur ausgesetzt. In den letzten Jahren haben die Katastrophenmeldungen jedoch dramatisch zugenommen. Die Fachwelt sucht nach Antworten auf die Frage, wie sich der Klimawandel auswirken wird. Was ist zu tun, um die negativen Folgen für den Menschen und seinen Planeten zu reduzieren?

Was Länder in gemäßigten Zonen weitgehend als normale Wetterkapriolen empfinden, kann für Millionen von Menschen in Asien, Lateinamerika und Afrika lebensbedrohlich sein. 200 Millionen Menschen sind dort mittlerweile jährlich von Überschwemmungen, Erdbeben, Dürren, Waldbränden, Schlammlawinen und Tsunamis betroffen. Jahrelange Bemühungen und Erfolge der Entwicklungszusammenarbeit werden mit einem Schlag zunichte gemacht.

Noch nie zuvor haben die Vereinten Nationen zu Hilfsaktionen nach Naturkatastrophen aufrufen müssen wie im Jahr 2007. Der Klimawandel ist auch eine der größten Herausforderungen für die Welternährungssicherheit. Die Fachleute rechnen bis zum Jahr 2050 gar mit 250 Millionen Klimaflüchtlingen.

Die Konfliktgefahr ist groß, die Weltgemeinschaft muss an einem Strang ziehen. Nur mit gebündeltem Wissen und konkreten Maßnahmen ist es möglich, den Herausforderungen des Klimawandels und seinen Auswirkungen zu begegnen. Dazu bedarf es der Sensibilisierung und der Akzeptanz der Bevölkerung.