Entwicklungsziele
Im September 2000 trafen sich Staats- und Regierungschefs aus 189 Ländern zur Millenniumskonferenz in New York. Es war das bis dahin größte Gipfeltreffen der Vereinten Nationen.
Als Ergebnis des Treffens verabschiedeten sie die sogenannte Millenniumserklärung, aus der acht internationale Entwicklungsziele abgeleitet wurden – die Millenniumsentwicklungsziele. Sie sollen die extreme Armut weltweit bekämpfen, denn über eine Milliarde Menschen müssen mit weniger als einem US-Dollar pro Tag auskommen. Zielvorgabe ist, den Anteil der Menschen bis 2015 zu halbieren, die in extremer Armut leben – eine große Herausforderung.
Auch die Bundesregierung engagiert sich für die Entwicklungsziele und hat ihr Engagement gegen den Hunger und Armut weiter verstärkt, beispielsweise in der ländlichen Entwicklung und bei der Ernährungssicherheit.
Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) investiert jährlich rund 700 Millionen Euro für ländliche Entwicklung und Ernährungssicherung. Weitere Schwerpunkte sind: Bildung, Gesundheit und Energie sowie gute Regierungsführung.
Die Mittel der Bundesregierung für die Entwicklungszusammenarbeit werden 2012 um 164 Millionen Euro aufgestockt. Für das Haushaltsjahr 2012 stehen dem BMZ demnach 6,383 Milliarden Euro zur Verfügung.