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Berlin, 7. Februar 2013

Filmwirtschaft

Branche mit Zukunft - der Bund unterstützt

In Berlin dreht sich wieder alles um den Film: Die 63. Berlinale lädt zu Kino rund um die Uhr ein. Das Festival zeigt, dass Film nicht nur ein kulturelles Ereignis, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist. Die Filmförderung des Bundes hat beide Aspekte im Blick.

Stände von Firmen auf dem European Film Market in Berlin Wichtiger Handelsplatz: der "European Film Market" der Berlinale Foto: Oliver Möst/Berlinale/EFM2012

In Berlin beginnen heute die 63. Internationalen Filmfestspiele. Treffpunkt für Filmschaffende und Fans aus aller Welt. Mit mehr als 300.000 Besucherinnen und Besuchern ist die Berlinale das größte Publikumsfestival. Zum European Film Market im Rahmen der Berlinale haben sich 455 Firmen aus 58 Ländern angemeldet – mehr denn je zuvor. Größter Förderer des Festivals ist übrigens der Bund.

Der Film ist Kulturgut und Wirtschaftsfaktor zugleich. Die Filmförderung des Bundes verknüpft beides. Allein in Förderprogramme fließen jedes Jahr mehr als 30 Millionen Euro. Mittel, mit denen der Bund nicht nur Qualität und Vielfalt des deutschen Films, sondern auch die Kinolandschaft in Deutschland unterstützt.

Weitere 70 Millionen Euro stellt er in diesem Jahr für den Deutschen Filmförderfonds (DFFF) zur Verfügung. Ein Erfolgsmodell, von dem die gesamte deutsche Filmwirtschaft profitiert: Seit 2007 wurden aus dem DFFF 642 Filmproduktionen mit insgesamt 356 Millionen Euro gefördert. Das führte zu Folgeinvestitionen alleine in Deutschland in Höhe von rund 2,1 Milliarden Euro. Deutsche und internationale Produzenten investierten so rund das Sechsfache der staatlichen Zuschüsse.

Vor besonderen Herausforderungen steht die Kinobranche angesichts der Digitalisierung. Um die Kinolandschaft in Deutschland zu erhalten, unterstützen Bund und Länder die Umrüstung vor allem kleinerer Kinos auf digitale Projektionstechnik. Ein Programm mit positiver Wirkung, wie die aktuellen Besucherzahlen erkennen lassen: 2012 wurden in deutschen Kinos mehr Eintrittskarten denn je verkauft.

Um Digitalisierung geht es auch bei der Sicherung und Erhaltung des Filmerbes. Damit historische Filme in Zukunft gezeigt werden können, müssen sie zentral registriert, digitalisiert und in vielen Fällen auch restauriert werden. Unternehmungen, die der Bund im Bewusstsein seiner besonderen Verantwortung für dieses Kulturerbe ebenfalls fördert.

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