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Berlin, 6. August 2012
Offshore-Windenergie
Offshore-Netzausbau wird beschleunigt
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Ein Offshore-Windpark in der Nordsee
Foto: picture-alliance/Wagner
Um den weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie ging es bei einem Treffen am vergangenen Mittwoch (8. August): Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler sprach mit Vertretern des Bundesumweltministeriums und der norddeutschen Länder, der Bundesnetzagentur und der Wirtschaft. Auf der Agenda standen unter anderem Details des Netzanschlusses und der Haftungsregelung. Dabei ging es um die Frage, wer haftet, wenn die Windenergieanlagen ihren Strom nicht zum Verbraucher transportieren können, weil die Stromleitung nicht fertig oder länger gestört ist.
Bundesminister Rösler betonte nach dem Gespräch: "Beim Umbau der Energieversorgung ist die Offshore-Windenergie ein wichtiger Baustein. Daher müssen wir die Rahmenbedingungen für Investitionen in Offshore-Windenergie weiter verbessern.“ Zur Lösung der Haftungsfrage will die Bundesregierung noch im Sommer einen Vorschlag vorlegen.
Bereits Anfang Juli hatten sich Bundesminister Rösler und Bundesminister Peter Altmaier auf Eckpunkte für eine gesetzliche Regelung verständigt, um den Ausbau der Offshore-Windenergie weiter zu beschleunigen. Mit einer Haftungsregel und gesetzlichen Vorgaben zur Netzanbindung erhalten alle Beteiligten mehr Planungssicherheit. Rechtsunsicherheiten und Investitionshindernisse werden beseitigt.
Beim Umstieg von fossiler und Kernenergie soll die Offshore-Windenergie einen erheblichen Beitrag leisten. Ziel ist, sie bis 2030 auf 25.000 Megawatt auszubauen. Bis 2020 sollen es 10.000 Megawatt sein.
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