Mittwoch, 30. November 2011
Portraits: Träger der Integrationsmedaille 2011
Staatsministerin Böhmer zeichnete am 30.11.2011 acht Personen durch Verleihung eine Integrationsmedaille im Bundeskanzleramt aus, die sich durch herausragendes persönliches Engagement in besonderer Weise um die Integration verdient gemacht haben.
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Preisträger der Integrationsmedaille
Foto: REGIERUNGonline/Eckel
Die Staatsministerin hatte die Fraktionen des Deutschen Bundestags um Vorschläge zu Personen gebeten, die sich in besonderer Weise für ein gutes Miteinander einsetzen. Aus diesen Vorschlägen wurden acht Preisträger ausgewählt. Kriterium für die Vergabe der Medaille ist, dass das Engagement für Integration modellhaft und nachhaltig ist.
An folgende Personen wurden jeweils eine Integrationsmedaille und Urkunden überreicht:
![]() | Seit der Schulzeit ist Sidar Aydınlık-Demirdöğen ehrenamtlich im Integrationsbereich tätig. Sie setzt sich besonders für Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund ein und ist unter anderem seit 2005 ehrenamtliche Vorsitzende des Vereins „Bundesverband der Migrantinnen in Deutschland“. |
![]() | Gloria Boateng ist Gründerin und Vorsitzende des Vereins "SchlauFox": Im Alter von 10 Jahren kam sie aus Ghana nach Deutschland. Heute steht sie kurz vor ihrem zweiten Staatsexamen als Lehrerin. "Ich habe im Laufe meiner Schulzeit sehr viel Unterstützung erfahren", erzählt sie. "Das möchte ich an andere weitergeben." |
![]() | Lamya Kaddor, Tochter syrischer Einwanderer, zählt zu den Pionieren der islamischen Religionspädagogik in Deutschland und ist selbst eine der ersten Lehrerinnen in Nordrhein-Westfalen, die in einer Hauptschule in Dinslaken Islamkunde in deutscher Sprache unterrichtet. |
![]() | Oguzhan Oguz gibt Deutschunterricht für Häftlinge mit Migrationshintergrund, organisiert gemeinsame Moschee- und Kirchenbesuche mit Grundschulkindern unterschiedlichen Glaubens und initiierte einen Dialog zwischen Palästinensern und Juden im Koblenzer Raum. |
![]() | Amal Samhat gründete 2007 das Präventionsprojekt "Stark ohne Gewalt", das sich in Berlin-Spandau für Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien einsetzt. Der gleichnamige Verein kooperiert eng mit der Berliner Polizei, Kirchengemeinden, Moscheen, Vereinen und Schulen. |
![]() | Ümit Sormaz, der gebürtige Nürnberger, beschäftigt sich beruflich mit Bildung, Wirtschaft und Integration. Sormaz bietet in diesen Bereichen Kurse für Schüler an und berät Unternehmen. Er leitet die Portale „Intelligenzknoten“ und „Karriereknoten“. |
![]() | Michael Stenger leitet eine Privatschule, in denen junge Flüchtlinge eine Schulausbildung bekommen. Damit ermöglicht er ihnen eine Chance auf Bildung, Beruf und die gesellschaftliche Integration in Deutschland. |
![]() | Dr. Andreas Wojcik gründete das Bildungszentrum für Migranten in seiner Wahlheimat Troisdorf. Politische Partizipation von Migranten, interreligiöser Dialog und Bildungsförderung - all diese Bereiche liegen dem 39-Jährigen sehr am Herzen. |








