Deutscher Filmpreis
Mit dem Deutschen Filmpreis zeichnet die Bundesregierung jedes Jahr die besten Spielfilme, Dokumentarfilme sowie Kinderfilme aus. Gleichzeitig werden mit ihm auch dreizehn hervorragende Einzelleistungen prämiert. Außerdem können bis zu zwei Ehrenpreise für herausragende Verdienste um den deutschen Film vergeben werden.
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Deutscher Filmpreis 2012 für Peter Rommel, Produzent von "Halt auf freier Strecke"
Foto: Bundesregierung/Denzel
Für die Auszeichnungen stellt der Kulturstaatsminister einschließlich der Nominierungsprämien bis zu 2,955 Millionen Euro zur Verfügung. Damit ist der Deutsche Filmpreis der höchst dotierte deutsche Kulturpreis.
Neben seinem Charakter als Auszeichnung hat er gleichzeitig auch eine unterstützende Funktion: Die Preisgelder für die besten Spiel-, Dokumentar- sowie Kinderfilme müssen zweckgebunden für die Herstellung neuer Produktionen verwendet werden.
Gewählt von der Deutschen Filmakademie
Der Deutsche Filmpreis wird seit 1951 vergeben. Seit 1999 verleiht ihn der Kulturstaatsminister im Rahmen einer festlichen Galaveranstaltung, die von der Deutschen Filmakademie organisiert wird.
Die Preisträger werden von den über 1.300 Mitgliedern der Deutschen Filmakademie gewählt. Filmschaffende aller Berufsgruppen bewerten dabei in einem streng regulierten, dreistufigen Auswahlverfahren die aktuellen Leistungen.
Die Verleihung des Deutschen Filmpreises 2012 fand am 27. April im Berliner Friedrichstadtpalast statt.

