Deutscher Filmpreis
Mit dem Deutschen Filmpreis zeichnet die Bundesregierung jedes Jahr die besten Spielfilme, Dokumentarfilme sowie Kinderfilme aus. Gleichzeitig werden mit ihm dreizehn hervorragende Einzelleistungen prämiert. Außerdem können bis zu zwei Ehrenpreise für herausragende Verdienste um den deutschen Film vergeben werden.
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Deutscher Filmpreis 2012 für Peter Rommel, Produzent von "Halt auf freier Strecke"
Foto: Bundesregierung/Denzel
Die Verleihung des Deutschen Filmpreises 2013 findet am 26. April im Berliner Friedrichstadtpalast statt.
Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat am 22. März zusammen mit der Präsidentin der Deutschen Filmakademie Iris Berben und Vorstandsmitglied Christiane Paul die Nominierungen zum Deutschen Filmpreis 2013 in 16 Preiskategorien bekannt gegeben. In diesem Jahr wird erstmals auch wieder eine "Lola" als Publikumspreis verliehen.
Von der Filmakademie gewählt
Der Deutsche Filmpreis wird seit 1951 vergeben. Seit 1999 verleiht ihn der Kulturstaatsminister im Rahmen einer festlichen Galaveranstaltung, die von der Deutschen Filmakademie organisiert wird.
Die Preisträger werden von den über 1.300 Mitgliedern der Deutschen Filmakademie gewählt. Filmschaffende aller Berufsgruppen bewerten dabei in einem streng regulierten, dreistufigen Auswahlverfahren die aktuellen Leistungen.
Höchst dotierter deutscher Kulturpreis
Für die Auszeichnungen stellt der Kulturstaatsminister einschließlich der Nominierungsprämien bis zu 2,955 Millionen Euro zur Verfügung. Damit ist der Deutsche Filmpreis der höchst dotierte deutsche Kulturpreis.
Neben seinem Charakter als Auszeichnung hat er gleichzeitig auch eine unterstützende Funktion: Die Preisgelder für die besten Spiel-, Dokumentar- sowie Kinderfilme müssen zweckgebunden für die Herstellung neuer Produktionen verwendet werden.

