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Freitag, 5. September 2008

Militärischer Schutz für den Kajaki-Staudamm

Eine Turbine hat ihr Ziel im Süden Afghanistans erreicht. Damit kann eines der wichtigsten Wiederaufbauprojekte des Landes starten: die Instandsetzung des größten Staudammes.

Über 180 Kilometer musste der Konvoi zurücklegen, um sein Ziel zu erreichen. 5.000 Soldaten transportierten die Turbine durch gefährliche Gebiete. 4.000 Männer aus Nato-Staaten und 1.000 Afghanen gaben dem Transport militärischen Schutz.

Das Projekt "Kajaki-Staudamm" fördert die afghanische Regierung. Die International States Agency for International Development gründete es. Es ist Teil der internationalen Bemühungen für den Wiederaufbau des afghanischen Südens.

Etwa 40 Prozent der afghanischen Wasservorräte sind im Kajaki-Staudamm gespeichert. Wenn er wieder richtig arbeitet, kann die gesamte Region Helmand günstig mit Strom und Wasser versorgt werden. Für hunderttausende Menschen verbessert sich damit der Lebensstandard.