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Mittwoch, 13. März 2013

Ernährung

"Prüfung bestanden"

Ernährungsbildung beginnt bereits in der Grundschule – der Ernährungsführerschein hilft dabei. Mehr als eine halbe Million Kinder haben ihn bereits. "Eine Erfolgsgeschichte", so Bundesernährungsministerin Ilse Aigner anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des Projekts.

Schüler einer Grundschule zeigen nach dem Unterricht zur gesunden Ernährung ihren Ernährungsführerschein Stolze Besitzer des Ernährungsführerscheins Foto: picture-alliance/ dpa

Die Initative IN-FORM (Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung) bietet regelmäßige Aktionen für Kinder und Erwachsene an, um einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln und dem eigenen Körper zu fördern.

Attraktives Unterrichtskonzept

Mit dem Ernährungsführerschein legt der aid (Infodienst für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz), ein Kooperationspartner von IN-FORM, ein fertiges Unterrichtskonzept für die dritte Klasse vor. Spielerisch lernen Kinder den Umgang mit Küchengeräten und Lebensmitteln. Bildung, die sie fit macht für den Alltag.

Die Schülerinnen und Schüler bereiten selbstständig Gerichte zu und essen anschließend gemeinsam. Als Bestätigung für die gewonnene Küchenkompetenz erhält jeder Teilnehmer den "Ernährungsführerschein".

In fünf Jahren haben 580.000 Kinder an dem Projekt teilgenommen. "580.000 gute Nachrichten", wie Aigner betonte. Mit viel Spaß hätten die Kinder gesund essen und genießen gelernt. Ihr Dank galt auch den Lehrern, die erheblich zur Umsetzung der Idee beigetragen haben.

Das Bundesverbraucherministerium unterstützt das Projekt. Es hat bereits 5,3 Millionen Euro investiert und damit ein wichtiges Fundament gelegt. Nun gilt es, dass noch mehr Schulen und Kinder mitmachen.