Dienstag, 11. Dezember 2012
Bürokratiekosten der Wirtschaft
Bürokratiekostenindex eingeführt
Eines der Ziele des Programms Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung ist es, den bürokratischen Aufwand der Wirtschaft dauerhaft niedrig zu halten. Hierfür wurde der Bürokratiekostenindex eingeführt, der über die Zeit anzeigt, wie sich die Bürokratiekosten der Wirtschaft verändern.
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Bürokratiekostenindex
Foto: Bundesregierung
Eines der Ziele des Programms Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung ist es, die Entwicklung des bürokratischen Aufwands der Wirtschaft dauerhaft niedrig zu halten. Hierfür wurde als Folge des am 28. März 2012 vom Bundeskabinett beschlossenen Arbeitsprogramms bessere Rechtsetzung der Bürokratiekostenindex (BKI) eingeführt. Er zeigt über die Zeit an, wie sich die Bürokratiekosten der Wirtschaft in Abhängigkeit von neuen gesetzlichen Regelungen verändern.
Ausgangspunkt sind die Bürokratiekosten der Wirtschaft zum Stand 1. Januar 2012, die einem BKI von 100 entsprechen. Beschlüsse der Bundesregierung, die Auswirkungen auf die Bürokratiekosten der Wirtschaft haben, beeinflussen den BKI.
Im Ergebnis drückt beispielsweise der BKI von 102 zu einem bestimmten Stichtag aus, dass sich die Bürokratiekosten der Wirtschaft seit dem 1. Januar 2012 um Zwei-Prozent-Punkte erhöht haben. Ein BKI von 99 dokumentiert dagegen einen Rückgang der Belastung um Ein-Prozent-Punkt seit Jahresbeginn 2012.
Datengrundlage für den BKI ist die vom Statistischen Bundesamt geführte Web-Datenbank über die Bürokratiekosten. Daraus ermittelt das Statistische Bundesamt monatlich den BKI. Die Aktualisierung erfolgt jeweils Mitte des Folgemonats.
