Navigation und Service

Inhalt

Freitag, 30. November 2012

Gebäudesanierung

"Gut für Sie - gut fürs Klima"

Eine Dämmung von Dach und Fassade, moderne Fenster oder Heizungsanlagen - es gibt viele Wege, um den Energieverbrauch langfristig und wirksam zu senken. Durch moderne Gebäudetechnik und fachgerechtes Sanieren können teilweise bis zu 80 Prozent des Energiebedarfs eingespart werden.

Bauhandwerker montiert eine Styroporplatte zur Wärmedämmung an die Fassade von einem Kindergarten Investition in die Zukunft: energetische Gebäudesanierung Foto: picture-alliance/ Weigel

Und in der Folge auch jede Menge klimaschädliches Kohlendioxid. Damit die energetische Gebäudesanierung in Deutschland weiter vorangetrieben wird, hat das Bundesbauministerium die Kampagne "Gut für Sie - gut fürs Klima" gestartet. Sie soll Sanierer und Bauherren über die bestehenden Förderprogramme informieren.

Energetische Sanierung lohnt sich

Ziel der Kampagne ist es, die energetische Gebäudesanierung als wichtigen Baustein der Energiewende weiter zu intensivieren. Im Gebäudebestand besteht ein hohes Potenzial für den Klimaschutz: Öffentliche und private Gebäude in Deutschland verbrauchen für Heizung, Warmwasser und Beleuchtung rund 40 Prozent der Endenergie.

Deshalb ist die energetische Gebäudesanierung für Bundesbauminister Peter Ramsauer eine Investition in die Zukunft: "Investieren Sie jetzt in die Sanierung, sparen Sie Kosten und steigern Sie den Wert Ihrer Immobilie. Sie leisten damit zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz."

Der Staat hilft mit

Für die CO2-Gebäudesanierungsprogramme stellt der Bund jährlich 1,5 Milliarden Euro bereit. Das Geld steht für zinsgünstige Kredite und Zuschüsse der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaubau (KfW) zur Verfügung. Gefördert werden Einzelmaßnahmen ebenso wie Komplettsanierungen und Neubauten.

Von 2006 bis Ende Oktober 2012 hat die KfW die energieeffiziente Sanierung oder Errichtung von knapp drei Millionen Wohnungen mit rund 115 Milliarden Euro unterstützt. Der CO2-Ausstoß wird dadurch um rund sechs Millionen Tonnen jährlich reduziert. Das ist mehr als der jährliche CO2-Ausstoß von Berlin.