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»Kunst und Kultur sind der Zukunftsmotor unserer Gesellschaft«

Staatsminister Bernd Neumann

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Freitag, 23. März 2012

Deutscher Filmpreis

Nominierungen für "Lolas" stehen fest

Am 27. April wird der Deutsche Filmpreis verliehen. Der Kulturstaatsminister hat nun gemeinsam mit der Deutschen Filmakademie die Nominierungen für die begehrten „Lolas“ bekannt gegeben.

Fotocall nach Ende: Petra Zieser, Christiane Paul, Ulrich Matthes, Neumann, HerrmannBild vergrößern Staatsminister Neumann mit Vorstandsmitgliedern der Deutschen Filmakademie Foto: Bundesregierung/Bergmann

Stellvertretend für die Deutsche Filmakademie standen deren Vorstandsmitglieder, die Schauspieler Christiane Paul, Petra Zieser, Ulrich Matthes und Burghart Klaußner im Berliner Friedrichstadtpalast auf der Bühne, um mit Staatsminister Bernd Neumann die Nominierungen zu verlesen.

Favorit ist in diesem Jahr Christian Petzolds DDR-Drama "Barbara". Der Film ist in insgesamt acht Kategorien nominiert. Auch "Halt auf freier Strecke" von Andreas Dresen, "Anonymous" von Roland Emmerich und "Hell" von Tim Fehlbaum sind mit Nominierungen in jeweils sieben bzw. sechs Kategorien im Rennen um die Lola sehr gut aufgestellt. Auf die Lola für den besten Spielfilm können außerdem "Kriegerin" von David Wnendt und "Dreiviertelmond" von Christian Zübert hoffen.

In der Sparte "Bester Dokumentarfilm" sind "The Big Eden", "Charlotte Rampling - The Look" und "Gerhard Richter Painting" nominiert. Um die Lola für den besten Kinderfilm konkurrieren "Tom Sawyer" und "Wintertochter".

1.300 Jury-Mitglieder

Die Nominierungen hat eine vielköpfige Jury ausgewählt. Seit 2005 sind dies die Mitglieder der Deutschen Filmakademie, die über 1.300 Mitglieder hat. Filmschaffende aller Berufsgruppen entscheiden in einem dreistufigen Auswahlverfahren über die Leistungen.

Aus den nominierten Filmen und filmischen Einzelleistungen werden die Mitglieder der Filmakademie nun diejenigen auswählen, die mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet werden sollen. Die Gala-Veranstaltung zur Preisverleihung am 27. April im Berliner Friedrichstadtpalast überträgt die ARD.

Mehr Dokumentarfilme im Rennen

In diesem Jahr sind erstmals drei statt bisher zwei Dokumentarfilme nominiert. Grund für diese Aufwertung ist die beachtliche Entwicklung deutscher Dokumentarfilme in den letzten Jahren.

Bester Spielfilm, bester Kinderfilm, beste Regie, beste Tongestaltung, beste Filmmusik ... – in insgesamt 16 Kategorien werden Lolas vergeben. Darüber hinaus gibt es zwei undotierte Preise: den Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den deutschen Film und – in diesem Jahr erstmals - den „Bernd Eichinger Preis“.

Fast drei Millionen Euro Preisgelder

Mit Preisgeldern von fast drei Millionen Euro ist der Deutsche Filmpreis der höchst dotierte deutsche Kulturpreis. Sie werden aus dem Etat des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien bereitgestellt.

Die Preisgelder für die besten Spiel-, Dokumentar- und Kinderfilme müssen für neue Produktionen verwendet werden. Daher bedeutet der Deutsche Filmpreis nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch eine Förderung. Bereits für die Nominierungen werden insgesamt 2,05 Millionen Euro vergeben.