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Wohngebäude sanieren - energetisch bauen

Mit energetischer Sanierung von Wohngebäuden lässt sich viel Energie und CO2 einsparen. Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zur steuerlichen Förderung von Maßnahmen zur Sanierung von Wohngebäuden auf den Weg gebracht.

Dämmung der HausfassadeBild vergrößern Geringerer Wärmeverlust durch Fassadenisolierung Foto: picture-alliance/Bild-agentur Kunz

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht eine steuerliche Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden mit Baujahr vor 1995 vor. Voraussetzung: mit der Sanierung muss der Energiebedarf erheblich verringert werden. Der Bundesrat hatte diesen Gesetzentwurf gestoppt. Nun muss der Vermittlungsausschuss tagen.

Die Eigentümer (Vermieter, Verpächter und Selbstnutzer) sollen jährlich zehn Prozent der Sanierungsaufwendungen über einen Zeitraum von zehn Jahren steuermindernd geltend machen können.  

Klima schützen, Energie sparen

Die Bundesregierung will die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent und bis 2050 um mindestens 80 Prozent senken.

Bis 2050 wollen wir unseren Bedarf an Primärenergie um 50 Prozent senken. Das ist nur zu erreichen, wenn wir überall massiv auf Energiesparen und Energieeffizienz setzen. Ein Eckpunktepapier zur Energieeffizienz zeigt hierfür den Weg.
 
40 Prozent der Energie verbrauchen wir in Deutschland fürs Wohnen. Der Wärmebedarf des Gebäudebestandes soll bis 2020 um 20 Prozent sinken. Bis 2050 sollen Gebäude in Deutschland nahezu klimaneutral sein, das heißt, die benötigte Energie nur aus erneuerbaren Energien beziehen.

Steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten sollen die energetische Sanierung noch attraktiver machen.

CO2-Gebäudesanierungsprogramm

Schon jetzt unterstützt die Bundesregierung Bauherren und Eigentümer, Gebäude energetisch zu sanieren. Um die Sanierungsrate auf das Doppelte zu erhöhen, hat die Regierung das KfW-Gebäudesanierungsprogramm auf 1,5 Milliarden Euro aufgestockt.