Donnerstag, 17. März 2011
Spenden für Japan
Eine Katastrophe unglaublichen Ausmaßes hat Japan getroffen. Erbeben und Tsunami töteten tausende Menschen. Hunderttausende sind obdachlos. Die Infrastruktur im Katastrophengebiet ist komplett lahmgelegt. Bundeskanzlerin Angela Merkel rief in ihrer Regierungserklärung zu Spenden für Opfer in Japan auf. "Das ist Hilfe unter Freunden", sagte sie.
Unmittelbar nach der Katastrophe hat die Bundesregierung der japanischen Regierung Hilfe bei der Bewältigung der Katastrophe angeboten. Nun rief Bundeskanzlerin Merkel auch die Deutschen zu Spenden für die Opfer der Erdbeben-, Flutwellen- und Atomkatastrophe in Japan auf. "Wir sollten ihnen mit unserer unmittelbaren Unterstützung ein Zeichen der Solidarität senden", sagte Merkel.
Bundespräsident Christian Wulff hatte schon am Montag zu Spenden aufgerufen. "Die Hilfe kommt denen zugute, die jetzt obdachlos auf Unterstützung angewiesen sind. Es ist eine Hilfe unter Freunden. Auch uns Deutschen wurde in schwieriger Zeit von außen geholfen", sagte Wulff.
Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat eine Liste mit Hilfsorganisationen zusammengestellt, die Spenden für Japan sammeln.
Das DZI legt Wert drauf, dass die Organisationen über internationale Kontakte verfügen und sich mit den Behörden und anderen Organisationen vor Ort gut abstimmen. So soll sichergestellt werden, dass die Hilfe wirklich ankommt.
Im Zusammenhang mit Spendenaufrufen warnt das DZI vor Betrugsversuchen. Vor allem entsprechende Anzeigen im Internet sollten auf ihre Seriosität überprüft werden.
