Montag, 6. September 2010
Deutsches Studienzentrum unter neuer Leitung
In vier Jahrzehnten hat sich das Deutsche Studienzentrum in Venedig zu einem Ort der Begegnung deutscher und italienischer Wissenschaft und Kultur entwickelt. An der Amtseinführung der neuen Direktorin, Sabine Meine, nahm auch Kulturstaatsminister Bernd Neumann teil.
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Bibliothek des Deutschen Studienzentrums
Foto: DSZV/Wilton
Kultur und Geschichte der "Serenissima" haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt schon immer fasziniert. Erste Anlaufstelle für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus Deutschland ist das Deutsche Studienzentrum in Venedig.
Jedes Jahr können sich dort Post-Graduierte verschiedener Fachgebiete um Stipendien für Studienaufenthalte bewerben. Neben den Forschungsstipendien fördert das "Centro" auch zweimonatige Arbeitsaufenthalte von Künstlerinnen und Künstlern.
Ort der Begegnung für Kultur und Wissenschaft
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Der Palazzo Barbarigo della Terrazza
Foto: DSZV
Kulturstaatsminister Bernd Neumann nahm die Amtseinführung der neuen Direktorin, Sabine Meine, zum Anlass die Bedeutung des Studienzentrums als Ort der Begegnung zu unterstreichen. "Hier finden nun nicht mehr nur hochkarätige wissenschaftliche Symposien statt, sondern vermehrt auch Konzerte, Lesungen und Empfänge", freute sich Neumann und dankte dafür dem scheidenden Direktor Uwe Israel.
Tatsächlich hat sich das "Centro" in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Forum des Austauschs entwickelt. Seine wissenschaftlichen Tagungen und Kongresse finden ebenso Beachtung wie die zahlreichen kulturellen Veranstaltungen.
Damit ist das Studienzentrum nicht nur aus der venezianischen Kulturszene, sondern auch aus dem internationalen Wissenschaftsbetrieb nicht mehr wegzudenken.
Historische Räume am Canal Grande
Untergebracht ist das Studienzentrum im historischen Palazzo Barbarigo della Terrazza. Das Gebäude aus dem 16. Jahrhundert beherbergt neben einer umfangreichen Bibliothek auch Studien- und Veranstaltungsräume.
Das Deutsche Studienzentrum in Venedig wurde 1972 eröffnet. Eine Schenkung ermöglichte seine Unterbringung in einem der Paläste am Canal Grande. Seit 1998 finanziert der Kulturstaatsminister das Studienzentrum. In diesem Jahr stellt er dafür rund 450.000 Euro zur Verfügung.
