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Studienplatzbörse erfolgreich

Fr, 06.11.2009
Studenten in einer Statistik-Vorlesung an der Universität Leipzig
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Foto: picture-alliance/ ZB
Im Internet gibt es Infos über freie Studienplätze.
Seit dem Start der ersten offiziellen Studienplatzbörse am 1. September 2009 haben sich mehr als 460.000 junge Menschen bundesweit über noch freie Studienplätze informiert. Bundesregierung und Hochschulrektorenkonferenz kündigten dieses Serviceangebot auch für das kommende Semester an.
Zeitweise konnten Interessenten bis zu 2.000 Studiengänge wählen. Besonders stark war die Nachfrage in der ersten Septemberhälfte mit täglich bis zu 18.000 Besuchen. 186 Hochschulen beteiligten sich an der Studienplatzbörse. Viele der angebotenen Studienplätze waren zulassungsfrei.
 
"Den Studentinnen und Studenten steht jetzt ein gutes Werkzeug zur Verfügung," sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Erstmals konnten sich Studierwillige tagesaktuell einen Überblick über noch freie Studienplätze in ihren Wunschfächern verschaffen.
 

Keine unbesetzten Studienplätze

 
Ziel der Studienplatzbörse ist, dass noch vor Beginn des Semesters alle angebotenen Studienplätze tatsächlich besetzt werden.
 
Bundesbildungsministerin Schavan startete die Studienplatzbörse Anfang März gemeinsam mit Ländern und Hochschulen. Das Portal wird bis zum Start des bundesweiten Serviceverfahrens zum Wintersemester 2011/12 als Übergangslösung online sein.
 
Die Situation für junge Studierwillige musste dringend verbessert werden. In den vergangenen Jahren blieben viele der knappen Studienplätze deshalb unbesetzt, weil sich immer mehr Studieninteressenten für mehrere Studienangebote an unterschiedlichen Hochschulen bewarben. Frei gewordene Studienplätze konnten so entweder zu spät oder gar nicht mehr nachbesetzt werden.
 
Durch einen einheitlichen Bewerbungsschluss und die frühe Zustellung der Zulassungsbescheide können die Hochschulen jetzt rechtzeitig vor Semesterbeginn freie Studienplätze anbieten. Dank der Studienplatzbörse können alle freien Studienangebote auch besetzt werden.
 

Europaweit modernstes Zulassungsverfahren im Aufbau

 
Ab dem Wintersemester 2011/12 wird ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstütztes Verfahren für die Hochschulzulassung im Internet die Studienwünsche der Bewerberinnen und Bewerber mit den Zulassungsangeboten der Hochschulen koordinieren. Dabei wird die Autonomie der Hochschulen bei der Auswahl der Studienwilligen nicht beschränkt.

Die Studienplatzbörse informiert über Studienplätze, die nach den Zulassungs- und Nachrückverfahren der Hochschulen frei sind. Bewerberinnen und Bewerber können sich somit schnell und kostenfrei auf den Internetseiten der Online-Studienplatzbörse über freie Studienmöglichkeiten informieren und direkt bei den jeweiligen Hochschulen bewerben. Eine Neuauflage der Studienplatzbörse ist für das Sommersemester 2010 geplant.

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