Insolvenz bedeutet Zahlungsunfähigkeit. Diese liegt immer dann vor, wenn der Schuldner nicht mehr in der Lage ist, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Insolvenzstatistik des Statistischen Bundesamtes liefert monatlich Informationen über alle Insolvenzverfahren.
Bessere Aussichten für Langzeitarbeitslose
Konkret bedeutet die positive Entwicklung des ifo-Beschäftigungsbarometers, dass die Unternehmen beabsichtigen, noch mehr Arbeitskräfte einzustellen. Diese Entwicklung erreicht mittlerweile auch die Langzeitarbeitslosen. Hier meldete die Bundesagentur für Arbeit im Jahresvergleich einen Rückgang um 12 Prozent. Das sind 350.000 Langzeitarbeitslose weniger.
Auch das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung berichtet in seiner aktuellen Konjunkturprognose von stark verbesserten Aussichten. Es rechnet damit, dass die Zahl der Arbeitslosen im laufenden Jahr auf 3,78 Millionen sinkt. Das entspreche einem Rückgang um 710.000 im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2006.
Und der Trend soll auch 2008 anhalten. Im November 2008 werde die Zahl der Arbeitssuchenden sogar kurzzeitig nahe drei Millionen liegen, so das IMK.
Konsum zieht an
Die WestLB teilt in einer aktuellen Studie diese positive Einschätzung. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit vollziehe sich in einer selten gesehenen Geschwindigkeit, stellt die WestLB fest. Anders als in früheren Konjunkturzyklen sei zudem kein Anstieg der Sockelarbeitslosigkeit zu beobachten.
Die Erholung auf dem Arbeitsmarkt beflügele überdies den Konsum. Denn erstmals seit 2001 bestehe wieder Aussicht auf eine nennenswerte Zunahme der Einkommen, so die WestLB.
Als Sockelarbeitslosigkeit bezeichnet man die Arbeitslosigkeit, die auch bei günstigen konjunkturellen Bedingungen nicht abgebaut werden kann. Sie entsteht beispielsweise durch Arbeitslose, die aus gesundheitlichen Gründen keinen Arbeitsplatz mehr finden.

